Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj nimmt Putins Atomwaffen-Drohungen ernst
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Kommentar: Wir müssen auch in Deutschland über Rassismus diskutieren

Wir müssen auch in Deutschland über Rassismus diskutieren

Kommentar Von Sarah Schierack
07.06.2020

In vielen deutschen Städten demonstrieren meist junge Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Das zeigt: In Deutschland ist eine Debatte überfällig.

Zwei Wochen ist es her, dass der Afroamerikaner George Floyd in Minneapolis Opfer von Polizeigewalt wurde. Zwei Wochen, in denen sich hierzulande viel um die USA drehte – aber nur wenig um unser eigenes Land. Mit Entsetzen schauten viele Deutsche auf den Rassismus in den Vereinigten Staaten, auf die verstörende Teilnahmslosigkeit Donald Trumps. Nur: Wenn es um Deutschland ging, blieb der Blick ähnlich teilnahmslos wie der des US-Präsidenten. Dabei ist eine Debatte über Alltagsrassismus in der Bundesrepublik überfällig.

Rund 3000 Augsburger haben am Samstag, 6. Juni 2020, des getöteten Afroamerikaners George Floyd gedacht und vor der Erhard-Wunderlich-Sporthalle gegen Rassismus demonstriert.
44 Bilder
3000 Augsburger gedenken George Floyd bei "Silent Protest"
Foto: Peter Fastl/Bernd Hohlen

Bisher konnte man nur im Internet spüren, dass der Tod Floyds auch in Deutschland etwas angestoßen hat, auf Twitter etwa oder Instagram. Seit Tagen sprechen Schwarze im Netz über kleine und große Erniedrigungen, die sie im Alltag erleben. Über Absagen bei der Wohnungssuche, Benachteiligung im Job, Pöbeleien oder sogar Gewalt auf der Straße. Zehntausende, vor allem junge Menschen, solidarisieren sich im Netz mit ihnen.

Durch die Demonstrationen ist die neue Bewegung nun auch für alle sichtbar geworden, die sich nicht in den sozialen Medien bewegen. Sie sollte ernst genommen werden. Teilnahmslosigkeit ist keine Option.

Lesen Sie dazu auch: Protest gegen Rassismus: Auch Augsburger erleben Anfeindungen im Alltag

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Texts wurde das Wort "farbig" statt schwarz verwendet. Da der Begriff in der Vergangenheit häufig in Zusammenhang mit Rassentheorien und Rassentrennung verwendet wurde, haben wir uns entschlossen, den oben stehenden Satz zu ändern.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

08.06.2020

Und im Übrigen sind auch Demonstrationen im Bezug auf Gewalt gegen Polizeibeamte in Deutschland längst überfällig. Wenn z.B. in Hamburg und Berlin Steine und Sonstiges in Richtung Polizei fliegen, scheint das stets verniedlicht "zivilier Ungehorsam" zu sein.

Permalink
07.06.2020

Mit dieser latenten Unterstellung des Knies auf dem Hals tun sich die Demonstranten in Deutschland keinen Gefallen.

Permalink
08.06.2020

".... latenten Unterstellung des Knies auf dem Hals ....."

Wie nicht übersehbar ist, muss auch in Deutschland über Rassismus diskutiert werden.

Im Übrigen sind die Demonstrationen in Bezug auf Polizeigewalt in Deutschland längst überfällig. Letztlich war das Knie auf dem Hals bis zum Tod von George Floyd nur der durchaus berechtigte Auslöser.

Permalink