Startseite
Icon Pfeil nach unten
Politik
Icon Pfeil nach unten

Rauchen: E-Zigarette soll aus Nichtraucherzonen verschwinden

Rauchen

E-Zigarette soll aus Nichtraucherzonen verschwinden

  • |
  • |
  • |
    «Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein», meint BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel.
    «Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein», meint BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel. Foto: dpa, archiv

    Die umstrittenen E-Zigaretten sollten nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Nichtraucherzonen verboten werden. Gefahren für Passivraucher seien nach heutigem Kenntnisstand nicht auszuschließen, urteilte das BfR. Der Grund: E-Zigaretten können mit einer Vielzahl verschiedener, teils auch selbst gemischter Flüssigkeiten bestückt werden, die dann in der Zigarette verdampfen und über die Atemluft der Raucher in die Umgebung gelangen.

    E-Zigarette: Unklarheit über Inhaltsstoffe

    Oft sei unklar, was genau ein- und ausgeatmet wird. "Das Rauchen von E-Zigaretten sollte nur in Raucherzonen erlaubt sein", so BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel am Montagabend.

    Gesundheitliche Risiken könnten laut Institut nicht nur durch das Nikotin, sondern auch durch das Vernebelungsmittel Propylenglycol, diverse Chemikalien, Duft- und Aromastoffe entstehen. Zudem gebe es Hinweise aus der Fachliteratur, dass bestimmte Fabrikate auch krebserzeugende Aldehyde freisetzen.

    Das BfR empfiehlt daher, E-Zigaretten auch im privaten Bereich wie herkömmliche Zigaretten zu behandeln und Kinder, Kranke oder Schwangere dem Dampf nicht auszusetzen. dpa, AZ

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden