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Flächenbrand im Nahen Osten: Der Iran isoliert sich immer weiter

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Flächenbrand im Nahen Osten: Der Iran isoliert sich immer weiter

Rudi Wais
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    Nach einem iranischen Angriff ist am Flughafen von Dubai eine Rauchwolke zu sehen.
    Nach einem iranischen Angriff ist am Flughafen von Dubai eine Rauchwolke zu sehen. Foto: Altaf Qadri, AP/dpa

    Die Mullahs haben ihre Lektion noch nicht gelernt. Der Flächenbrand, den der Iran mit seinen Angriffen in Saudi-Arabien, Dubai oder Kuwait entfacht hat, kostet die Golfstaaten zwar Milliarden, weil ihre Flughäfen geschlossen sind, weil gestrandete Urlauber lieber heute als morgen nach Hause wollen und die Öl-Logistik an der Straße von Hormus empfindlich gestört ist. Deshalb aber werden sich diese Länder nicht von den USA abwenden oder auf rasche Verhandlungen über eine Waffenruhe pochen. Ein Iran, der in der ganzen Region Terror sät, ist für ihre Geschäfte auf Dauer gefährlicher als ein Iran, der vier oder fünf Wochen von Israel und den USA angegriffen wird. Nichts fürchtet die globale Wirtschaft mehr als Unsicherheit – mit einem Regimewechsel im Iran aber würden der Nahe und der Mittlere Osten deutlich sicherer. Für Touristen wie für Tanker.

    Die Mullahs haben sich weit von der Realität entfernt

    Wie weit sich die Machthaber in Teheran und ihr Militär von der Realität entfernt haben, zeigen nicht zuletzt die Drohnenangriffe auf einen britischen Stützpunkt im EU-Land Zypern. Sie ergeben strategisch keinen Sinn, weil man militärische Unterlegenheit nicht mit einer Ausweitung des Krieges kompensieren kann, und gehen auch politisch nach hinten los. Ein Land, das so wahllos um sich feuert, kann selbst in den Staaten der Region, die sich in diesem Konflikt bisher zurückgehalten haben, nicht auf Verständnis hoffen. Mit jedem Tag isoliert sich der Iran weiter. Was ein Zeichen von Stärke sein soll, nämlich die Diversifizierung des Konfliktes mit Israel und den USA, ist letztlich ein Ausdruck der Schwäche. Die Mullahs in ihrem islamistischen Furor wollen es nur nicht wahrhaben.

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