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Landtagswahlen im Osten Klatsche für die Ampel – doch das ändert nichts

Kommentar

Landtagswahlen zeigen: Diese Ampel ist am Ende

Margit Hufnagel
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    Müssen schwere Schlappen für ihre Parteien erleben: Habeck (Grüne), Scholz (SPD) und Lindner (FDP).
    Müssen schwere Schlappen für ihre Parteien erleben: Habeck (Grüne), Scholz (SPD) und Lindner (FDP). Foto: Kay Nietfeld, dpa

    Es ist nichts anderes als ein Debakel, das die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen erlebt haben. Der Stimmungstest im Osten ist so klar ausgefallen, dass noch nicht einmal die gewieftesten Parteistrategen etwas daran schönreden können. Die SPD konnte sich mit Mühe einstellig halten, die Grünen mussten zittern, für die FDP war ohnehin nichts mehr zu holen. Ja, der Osten wählt anders. Doch wäre am Sonntag Bundestagswahl gewesen, hätte die selbst ernannte Fortschrittskoalition eine ähnlich heftige Klatsche erlebt.

    Die Ampel-Parteien sind aufeinander angewiesen

    Doch wer glaubt, das Erdbeben im Osten könnte nun dafür sorgen, dass die Regierung in Berlin wackelt, dürfte sich täuschen. Das Gegenteil ist der Fall. Vorgezogene Neuwahlen wären politischer Selbstmord. Wie die Ertrinkenden werden sich die drei Parteien aneinanderklammern und unter Wasser so wild strampeln, dass schmerzhafte Treffer für die anderen nicht ausbleiben werden. Vor allem SPD und FDP werden sich profilieren müssen. Ein Jahr vor der Bundestagswahl sind das beunruhigende Aussichten.

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