Die ukrainischen Streitkräfte haben bei ihrer Offensive gegen die russische Armee im Gebiet Saporischschja im Süden des Landes nach Einschätzung westlicher Experten lokale Erfolge erzielt. Die Gewinne gebe es im Westen des Gebiets Saporischschja und im Südwesten und Südosten der Stadt Orichiw, teilte das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) in Washington mit. Insgesamt gebe es ukrainische Offensivhandlungen an vier Abschnitten der Front, hieß es.
Dagegen hatte das russische Militär mitgeteilt, die Angriffe dort und im Gebiet Donezk um die Stadt Bachmut erfolgreich abgewehrt zu haben. Die ukrainischen Luftstreitkräfte informierten am Sonntag auch über den erneuten Abschuss von sechs Drohnen im Gebiet Charkiw und Sumy an der Grenze zu Russland. Auch russische Regionen meldeten erneut Beschuss von ukrainischer Seite.
Der Tag: Die Polin Iga Swiatek hat nach ihrem dritten Triumph bei den French Open andere Spielerinnen und Spieler zur Einheit gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine aufgerufen. "Meine Unterstützung gilt allen Ukrainern, weil ich weiß, dass ihre Situation nicht einfach ist. Wenn ich in ihren Schuhen stecken würde, wüsste ich ehrlich nicht, ob ich antreten könnte", sagte die 22-Jährige nach dem Finalsieg beim Sandplatzklassiker in Paris am Samstag. Die Tennis-Gemeinschaft solle zusammen "alles unternehmen, um die russische Aggression zu stoppen". Als Zeichen der Unterstützung spielt Swiatek stets mit einer kleinen Ukraine-Flagge an ihrer Kappe.
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Die Lage: In der Folge des Ukraine-Krieges entwickelte sich eine Diskussion darum, wie Deutschland unabhängiger werden kann von fossilen Energieträgern, etwa beim Heizen. Doch das Heizungsgesetz der Ampel steht in der Kritik. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kritisierte das Vorhaben auf einer Demo heftig – und wurde schließlich selbst ausgebuht. Die Heizungs-Demo lockte 13.000 Menschen an. Nebenan demonstrierte die AfD. Söder kritisierte eine vermeintliche "zwanghafte Veganisierung" und "zwanghaftes Gendern".
Bild des Tages:
In einem überfluteten Viertel in Cherson stehen Häuser unter Wasser, welches zum Teil mit Öl verschmutzt ist. Die Zerstörung des Kachowka-Damms im Süden der Ukraine entwickelt sich rasch zu einer langfristigen Umweltkatastrophe. Sie beeinträchtigt die Trinkwasserversorgung, die Lebensmittelversorgung und die Ökosysteme, die bis zum Schwarzen Meer reichen.
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(mit dpa)
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