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Krieg in der Ukraine: Das Update zum Ukraine-Krieg vom 30. April

Krieg in der Ukraine

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 30. April

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    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 30. April
    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 30. April Foto: Augsburger Allgemeine

    Putin hat in Russland ein System der Angst und Willkür errichtet. Wer die "falschen" Nachrichten liest, kann im Gefängnis landen, schreibt. Jeder Zweifel am Krieg gegen die Ukraine wird im Keim erstickt. "Bloß nicht aufmucken" ist ein wohlbekannter Satz aus der Sowjetunion, der in Russland nach wie vor gilt. Meine Kollegin Inna Hartwich hat eine Bestandsaufnahme des Schreckens unternommen.

    Der Tag: Einen Tag nach einem tödlichen Raketenangriff auf die Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj neben der russischen Führung auch Soldaten für Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht. "Nicht nur die Befehlshaber, sondern ihr alle, ihr seid alle Terroristen und Mörder und ihr alle müsst bestraft werden", sagte der 45-Jährige am Samstagabend in seiner täglichen Videoansprache. Hintergrund ist der Raketenangriff auf die Stadt Uman, bei dem am Freitag 23 Menschen ums Leben gekommen waren. Darunter waren nach Angaben Selenskyjs auch sechs Minderjährige.

    Alle Nachrichten zum Verlauf des Krieges können Sie stets in unserem Liveticker nachlesen.

    Die Lage: Der ukrainische Vizeaußenminister Andrij Melnyk hält eine Vermittlerrolle Chinas für denkbar. "Es ist nicht unrealistisch", sagte der ehemalige ukrainische Botschafter in Deutschland der Funke Mediengruppe. "Die Chinesen verfolgen natürlich ihre eigenen Interessen. Ich glaube aber schon, dass eine gerechte friedliche Lösung und das Ende der Kampfhandlungen den Interessen Pekings mehr entsprechen als dieses gewaltige nicht enden wollende Erdbeben für die gesamte Weltordnung", sagte Melnyk.

    Bild des Tages:

    Foto: Libkos, dpa/AP

    Ein ukrainischer Soldat rückt seinen Helm in einem Unterstand in der Nähe von Bachmut zurecht, einer Stadt im Osten der Ukraine, in der Kämpfe zwischen ukrainischen und russischen Truppen sind.

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    (mit dpa)

    Damit Sie den Überblick behalten, wollen wir Sie in diesem Update am Abend über die wichtigsten Ereignisse informieren: Was ist am Tag passiert? Wie schätzen unsere Autorinnen und Autoren die Lage ein? Welche Auswirkungen des Krieges sind vor Ort in Bayern zu spüren? Um das Update regelmäßig zu erhalten, sollten Sie die Push-Meldungen aus unserer Redaktion abonniert haben. Dafür müssen Sie sich nur die App "Augsburger Allgemeine News" herunterladen (hier für Android-Nutzeruund hier für iPhone-Nutzer) und die Push-Mitteilungen abonnieren. Wenn Sie sich durch diese Zusammenfassung gut informiert fühlen, empfehlen Sie das Update zum Krieg in der Ukraine gerne weiter. Alle Folgen des Nachrichtenüberblicks finden Sie auf einer Sonderseite.

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