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Nach Trump-Drohung: Irans Ayatollah Khamenei bereitet angeblich Flucht nach Moskau vor

Iran

Nach Trump-Drohung: Ayatollah Khamenei bereitet angeblich Flucht nach Moskau vor

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    Der „Oberste Führer“ Ayatollah Ali Khamenei gerät im Iran unter Druck.
    Der „Oberste Führer“ Ayatollah Ali Khamenei gerät im Iran unter Druck. Foto: Handout, AP/dpa

    Ali Khamenei hat eine einfache Erklärung für Probleme aller Art: Machenschaften ausländischer Feinde des Iran. So macht der 86-jährige Chef des iranischen Regimes die Gegner seines Landes auch für die neuen Proteste gegen die Wirtschaftskrise verantwortlich. Die Feinde hätten die Devisenmärkte manipuliert, um die iranische Währung Rial abstürzen zu lassen, teilte Khamenei mit. Reformen im eigenen Land hält der greise Revolutionsführer nicht für nötig. Doch die Alarmzeichen für sein Regime mehren sich. US-Präsident Donald Trump droht fast täglich mit neuen Militärschlägen.

    Times: Ayatholla sieht Asylin Moskau als Plan B

    Khamenei soll inzwischen sogar seine Flucht nach Russland vorbereiten, wie die Londoner „Times“ meldete. Der Regimechef lege sich einen „Plan B“ zurecht, um mit etwa zwei Dutzend Familienangehörigen und Getreuen nach Moskau zu fliegen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Auch Assad war nach seiner Niederlage gegen die Opposition vor gut einem Jahr nach Moskau geflohen.

    Seit dem 28. Dezember gehen die Iraner in allen Landesteilen auf die Straße, weil die Geldentwertung ihnen das Leben immer schwerer macht. Längst werden bei den Protestkundgebungen auch Rufe nach Entmachtung der schiitischen Kleriker laut. Mindestens 27 Demonstranten und zwei Mitglieder der Sicherheitskräfte wurden nach einer Zählung der Menschenrechtsgruppe Hrana bisher bei Straßenschlachten getötet; rund 1200 Regierungsgegner wurden demnach festgenommen.

    Iran: Auch unter Sicherheitskräften wächst der Unmut

    Das heißt, dass Khamenei und seine Helfer wie schon bei den landesweiten Demonstrationen gegen die Kopftuchpflicht im Herbst 2022 auf Gewalt setzen, um die Proteste zu beenden. Allerdings leiden auch viele Mitglieder der Sicherheitskräfte unter der Wirtschaftskrise, gegen die seit mehr als einer Woche protestiert wird. In jüngster Zeit hatten sich Polizeibeamte im Internet über ihre niedrigen Gehälter und schlechten Lebensbedingungen beklagt.

    Der neue Aufstand trifft Khameneis Regime in einer Phase der außenpolitischen Schwäche. Teheran hat die Niederlage gegen Israel im Zwölf-Tage-Krieg des vergangenen Jahres noch nicht verarbeitet. Israel oder die USA könnten jederzeit wieder angreifen, denn die iranische Flugabwehr kann gegen moderne Kampfjets und Drohnen nichts ausrichten. Trump hat die Teheraner Führung seit Beginn der neuen Proteste mehrmals gewarnt, Amerika werde eingreifen, wenn die iranischen Sicherheitskräfte auf Demonstranten schießen sollten. Die USA würden den Iran „sehr hart treffen“, bekräftigte Trump.

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