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  3. Omikron-Impfstoff: Stiko-Empfehlung trotz Zweifeln

Corona-Pandemie
21.09.2022

Impfkommission empfiehlt Corona-Booster trotz Zweifeln

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat sich in einem Beschluss in bestimmten Fällen für eine Corona-Auffrischimpfung mit angepassten Präparaten ausgesprochen.
Foto: Bernd Weißbrod, dpa

Exklusiv Der neue Corona-Impfstoff ist bisher nur an Mäusen getestet worden. Dennoch raten die Experten, ihn zum Boostern einzusetzen.

Empfehlung trotz Bedenken: Die Ständige Impfkommission (Stiko) rät zu Booster-Impfungen mit den neuen, an die Omikron-Variante des Coronavirus angepassten Impfstoffen.

Das Gremium kritisiert allerdings, dass eines der Präparate bislang nicht an Menschen, sondern nur an Mäusen getestet worden ist. Stiko-Mitglied Christian Bogdan spricht von einem "Schwachpunkt". Die von der EU-Kommission bereits zugelassenen Impfstoffe sind entweder an die Omikron-Subtypen BA.1 oder BA.4/5 angepasst. Am Dienstag teilte die Stiko mit, dass Menschen ab zwölf Jahren, die bereits eine Grundimmunisierung haben, für die dritte und vierte Impfung "vorzugsweise" die angepassten Vakzine erhalten sollen.

Video: dpa

Reichen die Tierversuche für den Corona-Impfstoff?

Während es für den Impfstoff, der an die BA.1-Subvariante angepasst ist, klinische Daten gebe, sei das laut Stiko beim BA.4/BA.5-Vakzin nicht der Fall. "Wir haben keine Humandaten, sondern Daten aus Maus-Experimenten", sagte Christian Bogdan, Direktor des Mikrobiologischen Instituts am Universitätsklinikum Erlangen.

Im Tierversuch sei untersucht worden, ob der BA.4/5-Impfstoff wie die bisherigen Vakzine wirkt. "Und das war der Fall", sagt Bogdan. Es gebe keinen Grund zur Annahme, dass das beim Menschen nicht auch so sein sollte. Aber natürlich, fährt Bogdan fort, sei das ein Schwachpunkt. "Da sind wir vonseiten der Stiko nicht besonders glücklich, dass keine Humandaten vorliegen, und für uns ist es auch ein bisschen schwer nachzuvollziehen, warum die noch nicht da sind." Auch Jörg Meerpohl, Direktor des Instituts für Evidenz in der Medizin am Universitätsklinikum Freiburg, kritisierte: "Das ist nicht das, was wir uns wünschen würden. Wenn das eine neue Impfung, ein neues Virus wäre, dann würden wir auf dieser Basis sicher keine Empfehlung aussprechen."

Aus Sicht mehrerer Immunologen reichen für gesunde Erwachsene unter 60 die bisher von der Stiko empfohlenen drei Corona-Impfungen, um ein stabiles immunologisches Gedächtnis aufzubauen.
Foto: Paul Zinken, dpa (Archivbild)

Lauterbach rät Älteren zum Corona-Booster

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wertete den Stiko-Rat als wichtigen Beitrag zur Überwindung der Pandemie. Denn gerade viele ältere Menschen seien gegen Omikron-Varianten bislang nicht genug geschützt. "Für sie kann die Impfung schwere Verläufe und Long Covid vermeiden", so Lauterbach.

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Der Mediziner und FDP-Politiker Andrew Ullmann begrüßte gegenüber unserer Redaktion “die unabhängige Empfehlung der Stiko". Sie sei "sehr wichtig für das Vertrauen in die angepassten Impfstoffe". Mit Blick auf den kommenden Winter empfahl er: "Neben dem Corona-Booster wird die Grippeschutzimpfung dieses Jahr besonders wichtig sein. Die Grippewelle ist in den letzten zwei Jahren ausgefallen und wird dieses Jahr vermutlich zurückkommen."

Der Arzt und CSU-Gesundheitsexperte Stephan Pilsinger mahnte im Gespräch mit unserer Redaktion generelle Änderungen der Impfempfehlungen an. Aus der bisher ehrenamtlich arbeitenden Stiko müsse "eine hochprofessionelle Institution werden, die finanziell gut ausgestattet ist und schneller profunde Impfempfehlungen vorlegen kann."

Viele haben den Impfpass eine ganze Weile nicht in der Hand gehabt. Denn: Die Stiko empfiehlt eine vierte Impfung nur bestimmten Gruppen.
Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Doppelt geimpft, Status bald "ungeimpft"

Zum 1. Oktober ändert die Bundesregierung den Impfstatus von Millionen Menschen. Auch viele, die bereits zweimal geimpft sind, gelten dann unter Umständen als ungeimpft. Um wieder den Status "geimpft" zu erlangen, brauchen sie dann zusätzlich entweder einen positiven PCR-Test, der älter als 28 Tage ist, oder eine Drittimpfung. Im öffentlichen Leben spielt der Impfstatus derzeit allerdings praktisch keine Rolle mehr.

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21.09.2022

Das ist ein Skandal. Der Impfstoff war von vornherein mit der heißen Nadel gestrickt, aber gut, er hat viel Leid verhindert. Aber da wurde wenigstens anständig gearbeitet. Ein Impfstoff, der nur an Mäusen getestet wurde ist aber eine ganz andere Hausnummer! Hier werden Menschen ohne Not zu Versuchskaninchen gemacht.

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21.09.2022

Früher hat es 8 Jahre gebraucht, bis ein (neuer) Impfstoff zugelassen wurde. Heute reichen 8 Mäuse. Bitte stellen Sie keine Fragen, es ist schließlich nur zu Ihrem Besten.

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21.09.2022

Kein anderes Medikament dürfte ohne klinische Studien auf den Markt kommen. Selbst bei Kosmetika wirbt man mit ausreichenden Tests (edit/mod/NUB 7.2) Ich bin 3fach geimpft, aber irgendwann ist Schluß.

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