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Seltene Erden: Bundesregierung forciert Handy-Recycling

Seltene Erden

Wegen Rohstoff-Abhängigkeit: Bundesregierung forciert Handy-Recycling

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    Carsten Schneider (SPD), Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, will deutsche Handys recyclen.
    Carsten Schneider (SPD), Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, will deutsche Handys recyclen. Foto: dpa

    Angesichts der Abhängigkeit Deutschlands von Rohstoffen vor allem aus China setzt Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) darauf, die Materialien aus recycelten Elektroprodukten zu gewinnen. „In einer Tonne alten Handys steckt 40 Mal mehr Gold als in einer Tonne Golderz. Dazu kommen Silber, Kobalt und Seltene Erden“, sagte er unserer Redaktion. „Der Fall von Nexperia zeigt, wie schnell die Abhängigkeit von Seltenen Erden zum Druckmittel werden kann.“

    „Viele alte Handys sind noch funktionstüchtig und können aufgefrischt, repariert, gespendet oder weiterverkauft werden“, sagte Schneider. Die Politik habe mit europaweiten Regeln dafür gesorgt, dass die Hersteller Updates für mindestens fünf Jahre zur Verfügung stellen müssen und Ersatzteile und Reparaturinformationen sieben Jahre. „Damit solche Beispiele Schule machen, arbeitet die Bundesregierung derzeit an einem Aktionsprogramm Kreislaufwirtschaft“, kündigte der Minister an. „Deutschland hat zwar wenig eigene Rohstoffe, aber dafür viele gute Ideen, vorhandene Rohstoffe wiederzuverwenden. Kreislaufwirtschaft macht unsere Wirtschaft sicherer.“

    „200 Millionen gebrauchte Handys und Smartphones lagern ungenutzt in deutschen Schubladen“

    Sein Aufruf zum Black Friday: „Rund 200 Millionen gebrauchte Handys und Smartphones lagern ungenutzt in deutschen Schubladen. Mein Aufruf zum Black Friday: Alte, funktionsfähige Handys haben ein zweites Leben verdient. Wenn wir diese Handys wiederverwenden oder recyceln können, wird das ein schönes Schnäppchen für die Umwelt.“

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