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Warum München und Bayern wieder Olympische Spiele austragen sollten

Olympia-Bewerbung

Bayern würde von einer Olympia-Bewerbung profitieren

Stefan Küpper
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    Die gläserne Zeltkonstruktion des Olympiastadions ragt in den späten Abendstunden in den Himmel.
    Die gläserne Zeltkonstruktion des Olympiastadions ragt in den späten Abendstunden in den Himmel. Foto: Peter Kneffel, dpa

    Wer im August 2022 während der European Championships erlebt hat, was für eine Atmosphäre in München herrschte, wird sich auf die möglichen nächsten Olympischen Spiele in Bayern freuen. Es war das größte Sportereignis im Olympiapark seit 1972. Und München leuchtete. Wer in der Landeshauptstadt lebt, schätzt diesen Park in aller Regel ohnehin. Selbst an einem grauen Novembertag wirkt Günter Behnischs Architektur, die weltberühmte Dachkonstruktion der Anlagen. Wer im Sommer noch nie auf dem Olympiaberg gesessen hat, um – ohne Ticket – ein Stadionkonzert zu verfolgen, ist selbst schuld. Es gibt wohl wenige Sportanlagen Olympischer Spiele, die so mit den Austragungsstäd(t)ten verbunden sind. Dass Olympia 72 nicht nachhaltig gewesen wäre, wird niemand behaupten.

    Dabei sein, wäre für Bayern sehr viel

    Und das ist das stärkste Argument für einen neuen Versuch. Eine nächste erfolgreiche Olympiabewerbung würde der Stadt einen nächsten Infrastruktur-Booster verpassen. Die Gegner rund um „NÖlympia“ haben auch gute Argumente, keine Frage. Der Flächenverbrauch etwa, oder ganz grundsätzlich das übergriffige Internationale Olympische Komitee. Aber: In der Gesamtabwägung wären die Spiele eine große Möglichkeit. Dabei sein ist nicht alles – für Bayern aber sehr viel.

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