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Keine Hundesteuer mehr? Eine Stadt schafft die Steuer für bestimmte Hunde ab

Hunde

Keine Hundesteuer mehr? Eine Stadt schafft die Steuer für bestimmte Hunde ab

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    Die Hundesteuer muss eigentlich jeder Hundebesitzer in Deutschland zahlen. Eine Stadt macht jetzt Ausnahmen.
    Die Hundesteuer muss eigentlich jeder Hundebesitzer in Deutschland zahlen. Eine Stadt macht jetzt Ausnahmen. Foto: Andrey Popov, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Wer sich in Deutschland einen Hund anschafft, muss jährlich eine Abgabe zahlen: die Hundesteuer. Wie hoch sie ist, ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Die jeweilige Summe zahlen die Deutschen für ihre geliebte Fellnase aber gerne. Laut dem Statistischen Bundesamt zählen Hunde hierzulande nämlich zu den beliebtesten Haustieren – eine Liebe, die „auch die Staatskasse“ füllt.

    2023 hat der Staat rund 421 Millionen Euro aus der Hundesteuer eingenommen und damit dem Bundesamt zufolge einen neuen Rekordwert erzielt. Im Vergleich zu 2013 seien die Einnahmen von Städten und Gemeinden durch die Hundesteuer um 41 Prozent gestiegen. Zehn Jahre vorher hatten die Vierbeiner den Kommunen nur 299 Millionen Euro eingebracht.

    Eine Stadt will nun auf einen Teil dieser Einnahmen verzichten und schafft die Hundesteuer für ganz bestimmte Hunde ab. Welche Stadt diesen Schritt gegangen ist und welche Voraussetzungen gelten, lesen Sie hier.

    Übrigens: Im Sommer sollten Hundebesitzer ihre Vierbeiner von bestimmten Gewässern fernhalten. Gibt es dort nämlich Blaualgen, kann es für Hunde gefährlich werden. Für Abkühlung kann aber auch ein Hunde-Eis sorgen. Und bestimmte Obstsorten dürfen Hunde ebenfalls essen. Zählen Erdbeeren dazu?

    Keine Hundesteuer mehr: Diese Stadt schafft die Steuer für bestimmte Hunde ab

    In Uelzen, Niedersachsen, müssen einige Hundebesitzer bald keine Hundesteuer mehr zahlen. Das teilte die Stadt am 1. April 2025 mit. Demnach soll für Hunde, die zuvor im Tierheim Uelzen untergebracht waren, künftig keine Hundesteuer mehr fällig werden – und zwar dauerhaft. Bislang galt für diese Hunde lediglich eine befristete Befreiung für ein Jahr.

    Voraussetzung für die dauerhafte Befreiung von der Hundesteuer ist der Stadt zufolge ein entsprechender Antrag bei der Stadtverwaltung sowie ein Nachweis über die Übernahme des Hundes. Damit sparen sich Hundebesitzer laut offiziellen Angaben der Stadt pro Jahr 82,80 Euro für den ersten, 110,40 Euro für den zweiten und 138 Euro für den dritten Hund.

    Gelten soll die neue Regelung ab Juni 2025. Das bestätigte eine Sprecherin der Stadt dem NDR. Dann können sich auch Halterinnen und Halter, die bereits einen Hund aus dem städtischen Tierheim haben, von der Steuer befreien lassen.

    Die Änderung in der Hundesteuersatzung geht laut der Stadt Uelzen auf einen Antrag der Grünen zurück. Die Partei wollte dem NDR zufolge mit ihrem Vorschlag eine Entlastung des Tierheims erreichen. Durch die Steuerbefreiung soll nämlich die Aufnahme von Hunden aus dem Tierheim gefördert werden.

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