Zwar diskutiert die Politik schon darüber, den einen oder anderen Feiertag zu streichen. Doch noch haben die Deutschen so einige Feiertage, die dazu einladen, mit einem Brückentag den Urlaub zu verlängern. Das gilt auch für das nächste Jahr – vor allem für bewegliche Feiertage. Wer also jetzt schon planen will, sollte diese Termine im Blick haben.
Der 1. Mai fällt 2026 auf einen Freitag
Es beginnt schon mit dem Jahresanfang. Der 1. Januar ist ein Donnerstag. Das heißt, wer am Freitag einen Urlaubstag nimmt, kann vier freie Tage genießen. Zusammen mit den Weihnachtstagen sind es sogar acht freie Tage. In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt kann man allerdings noch mehr daraus machen, weil in diesen Bundesländern der Dreikönigstag am 6. Januar auch Feiertag ist. Und der fällt auf einen Dienstag. Mit zwei Urlaubstagen kommt man so auf sechs beziehungsweise acht freie Tage.
Im Februar und März herrscht Feiertagsflaute. Nur in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wird am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert – 2026 ist das jedoch ein Sonntag. Aber der April entschädigt, denn Anfang des Monats lädt Ostern mit Karfreitag und Ostermontag dazu ein, einen Kurzurlaub zu planen. Vier Urlaubstage reichen für zehn arbeitsfreie Tage.
Der 1. Mai fällt 2026 auf einen Freitag, beschert also allen Arbeitnehmern ein langes Wochenende. Auch sonst sieht es im Wonnemonat auch mit Feiertagen wonnig aus: Christi Himmelfahrt (14. Mai) ist traditionell ein Donnerstag, und der Pfingstmontag am 25. Mai verlängert das Wochenende auch ohne Brückentag. Wer einen Pfingsturlaub plant – in Bayern und Baden-Württemberg dauern die Pfingstferien vom 26. Mai bis 5. Juni - kommt mit sieben Urlaubstagen auf 17 Tage Freizeit, wenn Fronleichnam am 4. Juni mit eingeplant wird. Auch Fronleichnam fällt immer auf einen Donnerstag, so dass man mit einem Brückentag auf vier freie Tage kommt. Das funktioniert allerdings nur in den Bundesländern, in denen Fronleichnam Feiertag ist, also in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Weihnachten 2026 liegt für Arbeitnehmer nicht günstig
Der Juli ist feiertagsfrei. Und im August sieht es auch nicht gerade rosig aus mit den Feiertagen: Mariä Himmelfahrt (15. August) fällt auf einen Samstag ebenso wie das Augsburger Friedensfest (8. August), das den Augsburgern zu einem Feiertagsrekord verhilft. Weil auch der Weltkindertag (20. September) ein Sonntag ist, haben die Thüringer eine Möglichkeit weniger, mit einem Brückentag einen Kurzurlaub zu planen. Ebenfalls auf ein Wochenende fallen Reformationstag und Allerheiligen.
Im November sieht es ohnehin eher trist aus mit Feiertagen. Und auch die Weihnachtsfeiertage liegen für Arbeitnehmende 2026 nicht ganz so günstig. Der Heilige Abend fällt auf einen Donnerstag, ist aber gesetzlich gesehen kein Feiertag, ebenso wenig wie Silvester - ebenfalls ein Donnerstag. Wer einen längeren Weihnachtsurlaub machen will, kommt immerhin mit fünf Urlaubstagen auf zehn freie Tage. Und mit kulanten Arbeitgebern kann man womöglich schon am 24. Dezember in den Urlaub starten.
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