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Aktivitäten auf Kreta: Was kann man auf der Urlaubsinsel erleben?

Kreta

Aktivitäten auf Kreta: Was kann man auf der Urlaubsinsel erleben?

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    Eine Katamaranfahrt bei Sonnenuntergang zählt zu den Highlights auf Kreta.
    Eine Katamaranfahrt bei Sonnenuntergang zählt zu den Highlights auf Kreta. Foto: Arsalan Sami, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Kreta ist eines der beliebtesten Reiseziele für deutsche Urlauber – und das aus gutem Grund. Ob im Sommer an Palmenstränden entspannen oder im Winter antike Stätten erkundenKreta hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten. Doch welche Orte sollte man auf Kreta auf keinen Fall verpassen? Wir zeigen die beliebtesten Aktivitäten der Insel, die jeder Besucher kennen sollte – inklusive einiger Geheimtipps.

    Top-Aktivitäten im Kreta-Urlaub: Was muss man gemacht haben?

    Für unsere Auswahl der besten Aktivitäten auf Kreta haben wir die Empfehlungen des Reiseanbieters urlaubsguru.de sowie die Reisetipps des ADAC-Reiseportals ausgewertet. Beide Quellen zeigen die Vielfalt der Insel – von historischen Sehenswürdigkeiten über karibische Sandstrände bis zu abenteuerlichen Wandertouren.

    Top neun Aktivitäten auf Kreta:

    1. Samaria Schlucht
    2. Agios Nikolaos
    3. Insel Spinalonga
    4. Lassithi-Plateau
    5. Palast von Knossos
    6. Kloster Arkadi bei Rethymnon
    7. Küstenstadt Chania
    8. Strand von Vai
    9. Lefka Ori

    Samaria Schlucht auf Kreta – eine der längsten Schluchten Europas

    Wer auf Kreta wandern möchte, kommt an der Samaria-Schlucht kaum vorbei. Die Schlucht im Westen der Insel zählt zu den beliebtesten Wanderzielen Kretas und gilt laut dem Reiseportal griechenland.de mit einer Länge von rund 16 Kilometern als eine der längsten Schluchten Europas.

    Die Wanderung führt durch eine Naturlandschaft mit steilen Felswänden, schmalen Passagen und weiten Ausblicken auf die umliegenden Berglandschaften der Lefka Ori. Die klassische Route beginnt am Xyloskalo-Pfad auf etwa 1200 Metern Höhe und endet in der kleinen Küstenstadt Agia Roumeli am Libyschen Meer. Für die gesamte Strecke sollten Wandernde laut griechenland.de etwa fünf bis sechs Stunden einplanen. Für weniger geübte Wanderer, Familien mit Kindern oder alle, die keine langen Strecken bewältigen möchten, gibt es auch kürzere Teilabschnitte. Besonders beliebt ist der Einstieg am Südeingang bei Agia Roumeli, von dem aus man die Schlucht in etwa eineinhalb Stunden erkunden kann.

    • Öffnungszeiten: Der Nationalpark ist während der Wandersaison von Mai bis Oktober täglich zwischen 7.00 und 16.00 Uhr geöffnet.
    • Eintrittspreise: Wer möchte, kann eine geführte Tour durch die Schlucht buchen. Laut der Reiseplattform griechenland.de liegen die Preise – je nach Dauer und Leistungsumfang – zwischen 35 und 50 Euro, meist inklusive Transfer vom und zum Hotel. Wer selbst anreist, zahlt für den Parkplatz rund fünf Euro, hinzu kommen fünf Euro Eintritt für den Nationalpark.

    Agios Nikolaos – beliebte Hafenstadt auf Kreta

    Im Nordosten Kretas liegt eine der schönsten Städte der Insel. Die charmante Hafenstadt eignet sich ideal für einen gemütlichen Stadttag zum Bummeln: Rund um den Ortskern reihen sich Bars, Tavernen, Cafés und kleine griechische Geschäfte aneinander. Zentrum des Stadtlebens ist der Voulismeni-See, der direkt mit dem Meer verbunden ist. Der Name Voulismeni bedeutet auf Griechisch so viel wie „bodenlos“ – wie urlaubsguru.de erklärt, glaubten die Menschen einer Legende zufolge lange Zeit, der See habe keinen Grund. Tatsächlich ist er laut ADAC rund 64 Meter tief.

    • Geheimtipp: Ein besonderer Geheimtipp des ADAC ist der Straßenmarkt, der jeden Mittwoch in Agios Nikolaos stattfindet. Laut der offiziellen Reiseseite der Stadt finden Kreta-Urlauber auf dem Markt frisches Obst und Gemüse, regionale Spezialitäten, aber auch Souvenirs, Kleidung und Haushaltswaren.

    Insel Spinalonga – geschichtsträchtige Festungsinsel Kretas

    Wer mehrere Tage in Agios Nikolaos eingeplant hat, kann vom Hafen der Stadt aus einen Bootsausflug zur Insel Spinalonga unternehmen. Die kleine Insel vor der Nordostküste Kretas ist einer der eindrucksvollsten historischen Orte der Region und laut urlaubsguru.de zugleich einer der bewegendsten.

    Spinalonga blickt nämlich auf eine besondere Geschichte zurück. Zwischen 1903 und 1957 lebten hier Leprakranke, die von der Außenwelt isoliert wurden. Bei einem Rundgang über die Insel erhalten Besucher nicht nur Einblicke in die ehemaligen Wohnhäuser, sondern auch in den Alltag der Menschen, die hier einst lebten. Zu sehen sind unter anderem kleine Geschäfte, eine Bäckerei, eine Schule, eine Apotheke sowie ein kleines Krankenhaus. Nachdem bekannt wurde, dass Lepra heilbar ist, verließen die letzten Bewohner die Insel. Heute ist Spinalonga laut urlaubsguru.de unbewohnt und dient als Erinnerungsstätte.

    • Eintrittspreise: Die Bootsfahrt zur Insel kostet laut urlaubsguru.de zwischen 15 und 30 Euro. Der Eintritt auf die Insel beträgt zusätzlich acht Euro.

    Lassithi-Plateau – Hochland mit Mythologie und Weitblick

    Das Lassithi-Plateau liegt auf rund 830 Metern Höhe im Osten Kretas und zählt zu den beliebtesten Aktivitäten der Insel. Die weitläufige Hochebene bietet Panoramablicke auf die kretische Bergwelt, grüne Felder, kleine Dörfer und eine weitgehend unberührte Natur. Die bekannteste Sehenswürdigkeit des Plateaus ist urlaubsguru.de zufolge die Tropfsteinhöhle von Psychro, besser bekannt als Zeus-Höhle. Der Ort ist tief in der griechischen Mythologie verwurzelt: Der Überlieferung zufolge wurde hier Zeus, der oberste der olympischen Götter, geboren und von der Nymphe Amaltheia versorgt.

    Laut ADAC ist die Höhle seit über 4000 Jahren eine Kultstätte – damals war die Zeit der minoischen Hochkultur. Die Minoer zählen laut dem Geschichtsportal Archäologie Online zu den frühesten Hochzivilisationen Europas. In der Bronzezeit entwickelten sie unter anderem frühe Schriftsysteme, darunter die kretischen Hieroglyphen und die Linear-A-Schrift.

    • Öffnungszeiten: Derzeit ist die Höhle dem Mietwagenportal autokreta.de zufolge aufgrund von Sanierungsarbeiten vorübergehend geschlossen. Ob die Arbeiten mittlerweile abgeschlossen sind, steht bisher (Stand: Januar 2026) nicht fest.
    • Eintrittspreise: Erwachsene zahlen laut dem griechischen Ministerium für Kultur und Sport sechs Euro Eintritt, der ermäßigte Preis beträgt drei Euro.

    Palast von Knossos – eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Kretas

    Nahe der Inselhauptstadt Heraklion befindet sich eine der bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten Kretas. Südlich der Stadt liegt mit Knossos die wohl berühmteste minoische Ausgrabungsstätte der Insel. Der Palast von Knossos entstand um 2000 vor Christus und diente als Palastanlage des Königs Minos. Heute sind hier zahlreiche Ruinen der einstigen Palastanlage zu sehen.

    • Öffnungszeiten: Der Palast ist laut urlaubsguru.de täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.
    • Eintrittspreise: Wer den Palast von Knossos besuchen möchte, zahlt laut urlaubsguru.de elf Euro Eintritt. Auf der offiziellen Palast-Website werden zudem geführte Touren angeboten – wahlweise auch mit Audioguide.

    Top-Sehenswürdigkeit Kreta: Kloster Arkadi bei Rethymnon

    Architekturliebhaber sollten das Kloster Arkadi keinesfalls verpassen. Es liegt etwa 25 Kilometer südöstlich der Festungsstadt Rethymnon. Urlaubsguru.de zufolge gehört diese Sehenswürdigkeit zu den Highlights eines Roadtrips durch Kreta. Das Kloster wurde im 14. Jahrhundert gegründet und ist vor allem durch die Ereignisse von 1866 berühmt: Während des Aufstands gegen das Osmanische Reich drangen feindliche Truppen in das Kloster ein. Um nicht gefangen genommen zu werden, sprengten die Verteidiger das Pulvermagazin – und damit sich selbst in die Luft. Dieser Freitod macht das Kloster zu einem wichtigen Symbol für die kretische Unabhängigkeit.

    • Öffnungszeiten: Das Kloster ist laut seiner offiziellen Homepage von Montag bis Sonntag geöffnet. Im Winter, etwa im November, schließt es gegen 17 Uhr, im Sommer ist es länger – meist bis 20 Uhr – geöffnet.
    • Eintrittspreise: Der Eintritt kostet laut urlaubsguru.de vier Euro. Wer das Nationaldenkmal besucht, sollte sich angemessen kleiden und Schultern und Knie bedecken.

    Küstenstadt Chania – malerische Altstadt mit venezianischem Hafen

    Chania ist eine der bekanntesten Küstenstädte Kretas und ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden: verwinkelte Gassen führen durch die Altstadt, vorbei an kleinen Geschäften, Cafés und historischen Gebäuden. Urlaubsguru.de empfiehlt einen Spaziergang entlang des venezianischen Hafens aus dem 14. Jahrhundert über die Hasan-Pascha-Moschee bis zum ägyptischen Leuchtturm.

    • Geheimtipp: Eine ganz besondere Aktivität in Chania ist laut dem Reiseportal GetYourGuide eine romantische Katamaranfahrt bei Sonnenuntergang.

    Strand von Vai – beliebter Palmenstrand auf Kreta

    Neben historischen Stätten und Wanderwegen hat Kreta auch traumhafte Strände zu bieten. Wer einen entspannten Strandtag verbringen möchte, sollte dem Strand von Vai einen Besuch abstatten. Hier herrscht echtes Karibik-Feeling: Der Strand liegt eingebettet in über 500 Dattelpalmen und zählt laut ADAC zu den schönsten Stränden der Insel.

    • Geheimtipp: Von Vai aus kann man einen kurzen Spaziergang zum Strand von Itanos unternehmen. Dort kann man laut ADAC beim Schnorcheln sogar noch die Ruinenfragmente der antiken Stadt Itanos entdecken.

    Lefka Ori – Top-Ausflugsziel für Wanderer und Naturliebhaber

    Ein weiteres Wanderhighlight auf Kreta sind die Lefka Ori, auch „Weiße Berge“ genannt. Sie bilden das größte Gebirge der Insel und ragen teils über mehrere tausend Meter in die Höhe. Für Familien mit Kindern oder weniger erfahrene Wanderer empfiehlt der ADAC, sich einer geführten Tour anzuschließen. Denn die Wanderwege sind wenig ausgeschildert und die Region kaum besiedelt. Erfahrene Wanderer können die Routen auch selbstständig erkunden. Laut urlaubsguru.de ist ein typischer Startpunkt das Dorf Omalos.

    Wichtig: Auf den Bergen kann das Wetter plötzlich umschlagen, daher sollte man sich gut vorbereiten. Außerdem ist das Handysignal nicht immer verfügbar, weshalb Karte und Kompass zur Grundausstattung gehören sollten.

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