Mystische Vulkanlandschaften, spektakuläre Steilklippen und historische Städte. Teneriffa ist nicht nur die größte der Kanarischen Inseln, sondern gilt dem Reiseführer Merian zufolge auch als die vielseitigste. Entsprechend vielfältig gestaltet sich auch das Angebot an Unternehmungen. Dieser Artikel bietet eine Auswahl an Sehenswürdigkeiten, die sich Touristen während ihres Teneriffa-Urlaubs auf keinen Fall entgehen lassen sollten.
Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa: So vielseitig ist das Vulkan-Panorama
Wer Urlaub auf Teneriffa macht, kommt nicht am höchsten Berg Spaniens vorbei: dem Teide. Der im Zentrum der Insel liegende Vulkan gilt als echtes Wahrzeichen. Bei klarer Sicht kann man den eindrucksvollen Gipfel laut ADAC schon bei der Anreise vom Flugzeug aus bestaunen. Rund um den 3718 Meter hohen Vulkan herum erstreckt sich der größte Nationalpark der Kanarischen Inseln – der Teide-Nationalpark. Wie man der offiziellen Webseite entnehmen kann, ist er seit 2007 zudem Teil des Weltnaturerbes der UNESCO. Im gesamten Park bieten sich den Besuchern einzigartige Landschaften, die die verschiedenen Entstehungsphasen des Vulkankomplexes offenbaren.
Am besten lässt sich der Park durch Wanderungen im offiziell ausgeschriebenen Wegnetz erkunden. Laut der Webseite des Nationalparks verfügt das Naturschutzgebiet insgesamt über 41 kombinationsfähige Wandertouren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Ein besonderes Highlight stellt auch die Fahrt mit der Teide-Seilbahn dar, mit der man innerhalb weniger Minuten zu der auf 3555 Metern Höhe gelegenen Bergstation gelangt. Spektakuläre Ausblicke bieten sich den Besuchern Merian zufolge aber auch schon in tieferen Lagen. Nur knapp über der Baumgrenze hat man unter Umständen einen einzigartigen Blick auf ein tieferliegendes Wolkenmeer.
Übrigens: Den vulkanischen Ursprung der Insel kann man auch an den zahlreichen schwarzen Sandstränden sehen. Zuletzt trafen die Behörden sogar Vorkehrungen für einen möglichen Ausbruch des Teide.
Diese Städte auf Teneriffa gelten als echte Sehenswürdigkeiten
Neben dem Teide-Nationalpark beherbergt Teneriffa noch ein weiteres UNESCO-Erbe: Die Gassen der Stadt San Cristóbal de La Laguna im Nordosten der Insel werden von zahlreichen historischen Bauten gesäumt. Die Stadt umfasst zwei ursprüngliche Stadtkerne, die der UNESCO zufolge jeweils einer anderen historischen Epoche angehören. Als erste nicht befestigte Stadt mit einem Rastermodell diente ihr Grundriss zudem als Vorbild für viele Kolonialstädte in Amerika. Urlauber finden hier laut Merian zahlreiche Gebäude im malerischen Kolonialstil. Besonders sehenswert nennt der Reiseführer unter anderem die Paläste Palacio de Nava und Palacio de Salazar sowie die Cathedral de la Laguna.
Viel zu entdecken gibt es auch in der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Das Reisemagazin reisereporter.de empfiehlt insbesondere, der malerischen Altstadt einen Besuch abzustatten. Dort befindet sich unter anderem auch die eindrucksvolle Markthalle Nuestra Señora de Africa, bei der man dem Portal zufolge das Gefühl hat, in Afrika zu sein. Das wohl auffälligste Gebäude der Stadt ist jedoch das Auditorio de Tenerife, welches auf den ersten Blick dem Sydney Opera House ähnelt. Hierbei handelt es sich um eine Kongress- und Konzerthalle, in der laut dem ADAC Konzerte, Opern, Tanz- und Musicalaufführungen oder auch Musikgastspiele stattfinden.
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Teneriffa: Diese Sehenswürdigkeiten bieten spektakuläre Aussichten
An der Westküste Teneriffas finden Urlauber eine weitere spektakuläre Sehenswürdigkeit: die Klippen von Los Gigantes. Mit einer Höhe von bis zu 600 Metern zählen sie laut Merian zu den höchsten Klippen Europas. Die beste Aussicht hat man nach Angaben von reisereporter.de vom Wasser aus. Wer eine Bootstour zu den Klippen bucht, habe außerdem die Chance, Wale und Delfine zu sehen. Laut dem Tourismusportal webtenerife.de bietet jedoch auch der Aussichtspunkt Mirador de Archipenque einen beeindruckenden Blick auf die Klippen.
Eine unvergessliche Aussicht erwartet Urlauber auch im Landschaftspark Anaga im Nordosten Teneriffas. Wie webtenerife.de informiert, bedeckt er mit einer Gesamtfläche von fast 14.500 Hektar einen bedeutenden Teil der Insel. Der Ausblick auf die eindrucksvolle Bergwelt zählt allein schon als Sehenswürdigkeit. Auf zahlreichen Wanderwegen findet man jedoch noch etliche weitere Highlights wie Routen zu kleinen naturbelassenen Buchten oder einem uralten Lorbeerwald. Als besonders beeindruckend gilt hier auch die große Vielfalt an Flora und Fauna.
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