Startseite
Icon Pfeil nach unten
Schwabmünchen
Icon Pfeil nach unten
Bobingen
Icon Pfeil nach unten

Kommentar: Bobingen braucht das Bad

Kommentar

Bobingen braucht das Bad

  • |
  • |
  • |
    Wie geht es mit dem Bobinger Bad weiter?
    Wie geht es mit dem Bobinger Bad weiter? Foto: Fred Schöllhorn (Archivbild)

    Es ist kein Geheimnis: Ein Schwimmbad ist ein Draufzahlgeschäft. Das wird es auch bleiben. Und Corona macht die Situation nicht einfacher. Im Gegenteil: Das Minus wird wachsen. Schließlich gibt es seit Monaten keine Einnahmen mehr, während Personalaufwand und Betriebskosten gleich bleiben.

    Mehr als nur ein Kostenfaktor

    Ein Bad nur als Zuschussbetrieb zu sehen und auf einen Kostenfaktor zu reduzieren, ist grundverkehrt. Denn so ein Schwimmbad ist viel mehr als nur eine Rechnung auf Papier. In so einer Freizeiteinrichtung stecken unzählige Emotionen, die Badegäste dort erleben: Spaß im kühlen Wasser, wohltuende Bewegung, ausgelassene Stunden mit Familie und Freunden, der Geruch von Chlor und Pommes bei einer besonderen Geräuschkulisse. Soll das alles eines Tages nur noch Erinnerung sein? Nein, bitte nicht.

    Gut für das Image der Stadt

    Ein Spaßbad bedeutet Attraktivität. Es ist Werbung für eine Stadt, die sich trotzdem fragen muss: Wie viel Schwimmbad kann sie sich eigentlich leisten? Und wie viel will sie sich in Zukunft noch leisten?

    Auch wenn die Pläne für einen Neubau auf Eis liegen, heißt das nicht, dass ab sofort Schluss ist mit dem Badespaß. Aber was ist, wenn plötzlich eine kostspielige Reparatur ansteht und der Betrieb ruhen muss? Geht das Bad dann für immer baden? Damit das nicht passiert, muss das Thema jedes Jahr auf den Tisch.

    Lesen Sie dazu auch: Bobingens Bad-Pläne sind auf Eis

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden