Walkertshofen Ein rund 30 Meter hoher Baum ist bei Fällarbeiten am Freitagabend auf einen Flüssiggastank in Walkertshofen gestürzt. Der zwei Kubikmeter fassende Tank wurde stark beschädigt. Gas trat aus, es bestand aber keine Explosionsgefahr, versicherte Kreisbrandrat und Einsatzleiter Alfred Zinsmeister. Feuerwehrkräfte aus Augsburg, Neusäß, Schwabmünchen, Fischach und Walkertshofen sowie Polizeikräfte aus Bobingen und Schwabmünchen waren vorsichtshalber im Ortsbereich Walkertshofen im Einsatz.
Der Unfall ereignete sich neben dem Hotel Burgberg auf dem Hügel, und da dieses Gas schwerer ist als Luft, befürchteten die Fachleute zunächst, dass es hinunter in den Ort sinkt. Bei Messungen unterhalb des Unfallortes schlugen die Geräte allerdings nicht an. Trotzdem ließ die Feuerwehr vorsichtshalber den Strom abstellen und sperrte die Straße.
Der große alte Baum am Hang wurde am Freitag gefällt, weil er krank und innen bereits hohl war, informierte Hotelbesitzer Dieter Müller. Bei den Fällarbeiten fiel der Baum so unglücklich, dass er genau den kleinen Gastank unter sich begrub. Die Betonplatte, auf der der Tank stand, ist durch die Wucht des Aufpralls komplett im Erdreich verschwunden. Gegen 18.50 Uhr wurde schließlich die Feuerwehr alarmiert. Es folgte ein Großeinsatz.
Die Feuerwehrmänner dichteten den Tank ab und unterlegten den Baum mit einer Hydraulikmatte um ihn anzuheben. So gelang es den Einsatzkräften, zusammen mit Experten, an den Einfüllstutzen zu gelangen und spätnachts das Flüssiggas abzupumpen.
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