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Vielfältig: Ein Lehrer im Unruhestand

Vielfältig

Ein Lehrer im Unruhestand

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    Seine Motive sind vielfältig. Hier hat er die Wehringer Kirche gemalt.
    Seine Motive sind vielfältig. Hier hat er die Wehringer Kirche gemalt.

    Großaitingen „Jede Form von Kunst hat mich schon immer interessiert“, sagt Winfried Zimmermann. Ob Malen, Schnitzen, Krippenfigurenherstellung, Schreiben oder andere künstlerische Arbeiten, gemacht hat er schon alles. Der pensionierte Fachstudienrat stellte jetzt in Kooperation mit der Gemeinde und der Volkshochschule im Gemeindesaal Großaitingen einige seiner Bilder aus.

    „Nur eine kleine Auswahl“, sagt der bald 85-Jährige. „Zu Hause gibt es noch jede Menge. Eigentlich müsste ich anbauen“, schmunzelt er. Die Ausstellung besticht durch große Vielfältigkeit sowohl der Techniken als auch der Motive. Er male, was ihm gefalle. „Bei jedem Bild hängt eine persönliche Erinnerung mit“, sagt der Wahl-Großaitinger.

    Geboren ist er in Augsburg, durch den Beruf seines Vaters als Konzertmeister ist er in jungen Jahren „viel in Bayern rumgezogen“. Seit 1952 lebt Zimmermann in Großaitingen – seine Frau ist dort aufgewachsen.

    Neue Ortschronik von Winfried Zimmermann

    Vor Kurzem hat Zimmermann die neue Ortschronik „Großaitingen, ein Dorf im Wandel der Zeiten“ herausgebracht. Dafür hat er in fast zwei Jahre andauernder mühseliger Arbeit verstaubte Archive durchgestöbert, akribisch kleine und große Ereignisse recherchiert, in Gesprächen mit Zeitzeugen Informationen gesammelt, alte Bräuche aufgezeichnet und das Leben mehrerer Generationen durchleuchtet.

    Zuvor hatte Zimmermann, Träger des Ehrenzeichens für Verdienste im Ehrenamt und der Bürgermedaille „Pro Großaitingen“, schon ein Buch über den Großaitinger Komponisten, Musiktheoretiker, Musikpädagogen und Verleger Cyrill Kistler veröffentlicht. Im Laufe der Zeit hat er zahlreiche Vorträge bei der Großaitinger Volkshochschule gehalten.

    Aktuell schreibt Zimmermann an einem „Hofnamen-Buch“, das die Geschichte der Großaitinger Höfe und ihrer Besitzer bis in das Jahr 1630 erzählen soll. „Ich habe schon viel Material zusammen.“ Keine einfache Aufgabe, schon das Lesen der alten Schriften gestaltet sich als ein großes Problem. Für die Arbeit hatte er sich extra einen Laptop gekauft. „Mit der Hand bin ich aber immer noch schneller“, scherzt er.

    Die Chronik „Großaitingen, ein Dorf im Wandel der Zeiten“ und auch das Buch über Cyrill Kistler können über die Gemeinde bezogen werden.

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