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Bislang keine Stolpersteine in Königsbrunn: Was sind die Gründe?

Königsbrunn

Bislang gibt es keine Stolpersteine in Königsbrunn: Woran liegt das?

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    In Bobingen am Bahnhof erinnert ein langer Stolperstein an die Zwangsarbeit der Bahnmeisterei.
    In Bobingen am Bahnhof erinnert ein langer Stolperstein an die Zwangsarbeit der Bahnmeisterei. Foto: Elmar Knöchel (Symbolbild)

    In den Neunzigerjahren verlegte der Künstler Gunter Deming die ersten Stolpersteine. Mittlerweile gibt es eine sechsstellige Anzahl der kleinen Gedenktafeln im Boden. Sie erinnern an das Schicksal der Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt oder ermordet wurden. Im Landkreis Augsburg gibt es sie etwa in Bobingen, Gablingen, Gersthofen, Meitingen. Im Mai wird in Haunstetten ein Stein zum Gedenken an den ehemaligen Königsbrunner Heinrich Dürrwanger verlegt. In Königsbrunn selbst gibt es keine. Im Stadtrat wurde über das Thema bislang nie entschieden. Rebecca Ribarek, Leiterin des Kulturbüros, hat sich damit beschäftigt. Sie kennt sich mit der Zeit des NS-Regimes aus, arbeitete in der KZ-Gedenkstätte Dachau.

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