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Stolperstein in Augsburg-Haunstetten: Wer war Heinrich Dürrwanger?

Königsbrunn

Hitler konnte ihn „am Arsch lecken“: Starb dieser Königsbrunner wirklich bei einem Unfall?

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    Heinrich Dürrwanger, linkes Bild, stand zu seinen Ansichten, auch wenn ihm das Konflikte mit dem NS-Regime einbrachte. Nun wird mit einem Stolperstein, wie ihn im rechten Bild Künstler Gunter Demnig in Ulm installiert, in Haunstetten an ihn erinnert.
    Heinrich Dürrwanger, linkes Bild, stand zu seinen Ansichten, auch wenn ihm das Konflikte mit dem NS-Regime einbrachte. Nun wird mit einem Stolperstein, wie ihn im rechten Bild Künstler Gunter Demnig in Ulm installiert, in Haunstetten an ihn erinnert. Foto: Sammlung Franz Dürrwanger, Oliver Helmstädter (Archivbild)

    Heinrich Dürrwanger stand zu seiner Meinung und seinen politischen Ansichten. In einer Zeit, in der das unfassbar schwierig war. Denn der Mann, der den Großteil seines Lebens in Königsbrunn und Augsburg verbrachte, war überzeugter Sozialdemokrat – und damit ein Gegner des nationalsozialistischen Regimes. Wegen „staatsfeindlicher Einstellung“ und Verunglimpfung von „Führer und Reichskanzler“ Adolf Hitler kam er 1938 ins Augsburger Gestapogefängnis an der Blauen Kappe. Kaum wieder in Freiheit, kam er bei einem Arbeitsunfall ums Leben. Ob es wirklich ein Unfall war, kann jedoch bezweifelt werden. Am 20. Mai wird in Augsburg-Haunstetten ein Stolperstein zum Gedenken an Heinrich Dürrwanger verlegt.

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