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Brautkleidertrends 2026 zeigen Vielfalt von Minimalismus bis Glamour.

Schwabmünchen/Untermeitingen

Verliebt, verlobt, verheiratet: Das sind die Hochzeitstrends in der Region

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    Einmal Prinzessin sein oder eher schlicht-die Brautmode 2026 ist vielfältig.
    Einmal Prinzessin sein oder eher schlicht-die Brautmode 2026 ist vielfältig. Foto: Britta Schaller

    Die Hochzeit gilt als der schönste Tag im Leben. Alles soll perfekt sein: Ringe, Torte, Musik, Location, Essen und vor allem das Brautkleid. Das weiße Hochzeitskleid ist längst zum Symbol geworden. Doch erst seit den 1920er-Jahren trägt die Braut traditionell Weiß. Zuvor heirateten viele Frauen in ihrem schwarzen Sonntagskleid oder in Tracht. Ein eigens für die Hochzeit geschneidertes Hochzeitskleid konnten sich die wenigsten leisten. Heute gibt es Brautkleider in allen Farben, Schnitten und Preisklassen – von schlicht bis opulent, für jede Figur und jeden Geschmack.

    Minimalismus trifft Glamour

    Die Brautmodentrends 2026 setzen auf klare Linien, schlichte Schnitte und edle Stoffe wie Satin und Chiffon. Statt üppiger Details überzeugen diese Kleider mit minimalistischer Eleganz und subtilen Akzenten wie beispielsweise tiefen Rückenausschnitten. Neu ist die Rückkehr der Basque Waist, einer spitz zulaufenden Taillenlinie aus der Mode des 17. und 18. Jahrhunderts. Sie betont die Taille und verleiht dem Kleid eine feminine Anmut.

    Doch auch opulente Designs feiern Erfolge: Große Röcke aus Tüll, Organza oder Seide, kombiniert mit schlichten Oberteilen, lassen Prinzessinnen-Träume wahr werden. Der hohe Halsausschnitt erlebt ein Comeback – von klassischen Spitzenkragen bis zu modernen, minimalistischen Varianten. Oberteile mit Spitze, Drapierungen oder 3D-Applikationen setzen Akzente.

    Corsagen bleiben ein Dauerbrenner. Besonders gefragt sind zarte Stoffe und feine Stickereien, die schlichte Kleider veredeln. Auch Beinschlitze, vor allem bei Chiffon-, Satin- und A-Linien-Kleidern, liegen im Trend. Neben dem klassischen Weiß sind pastellige Töne wie Blush oder Champagner beliebt. Die Brautmode 2026 verbindet moderne Schnitte mit zeitloser Raffinesse. „Das Wichtigste ist, dass sich die Braut wohlfühlt“, sagt Angelina Dellkamp vom Brautsalon La Principessa in Schwabmünchen. „Das Brautkleid symbolisiert Liebe und Glück und lässt die Braut an ihrem besonderen Tag strahlen. “

    Tradition in Tracht

    Auch das Hochzeitsdirndl bleibt eine beliebte Wahl. Ob in Weiß, Creme oder Pastelltönen, ob elegant oder verspielt, kurz oder lang – die Vielfalt ist groß. Spitze, Samt und andere Details machen jedes Dirndl einzigartig. In Sachen Auswahl steht es dem klassischen Brautkleid in nichts nach.

    Timing ist alles

    „Je früher die Braut ihr Traumkleid findet, desto besser“, rät Annika Knoke von Brautmoden Claudia im Schloss Untermeitingen. „Bestellungen und Änderungen brauchen Zeit.“ Doch auch für Kurzentschlossene gibt es Lösungen. „Manche Bräute legen sich spät fest, andere sind schwanger und brauchen kurzfristige Anpassungen“, erklärt Knoke. Dank einer hauseigenen Schneiderin lassen sich Änderungen schnell umsetzen.

    Annika Knoke (links) und Simone Daschner bieten im Untermeitinger Schloss alles, was das Brautherz begehrt. Und es muss nicht immer weiß sein.
    Annika Knoke (links) und Simone Daschner bieten im Untermeitinger Schloss alles, was das Brautherz begehrt. Und es muss nicht immer weiß sein. Foto: Britta Schaller

    Simone Daschner, Mitinhaberin von Brautmoden Claudia, ergänzt: „Mit Erfahrung und geschultem Blick finden wir für jede Braut das passende Kleid.“ Es geht nicht darum, möglichst viele Modelle anzuprobieren.“ Auf 200 Quadratmetern bietet das Geschäft Brautkleider für jedes Budget und jede Größe. Angelina Dellkamp hat sich mit ihrem Brautsalon einen Traum erfüllt. Als ausgebildete Maßschneiderin passt sie jedes Kleid individuell an. „Manchmal verliebt sich eine Braut in ein Kleid, wünscht sich aber Ärmel dazu. Für mich ist fast alles möglich.“ Die Preise in ihrem Salon reichen bis 4000 Euro – für funkelnde Träume aus Stoff. Die Kosten für ein Brautkleid variieren stark: Von 500 bis zu mehreren tausend Euro ist alles möglich. Hinzu kommen Änderungen und Accessoires. „Das Budget sollte bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden“, betont Dellkamp.

    Trauringe: Symbol der Verbundenheit

    Auch die Wahl der Trauringe will gut überlegt sein. „Die Ringe werden wieder schmaler“, sagt Goldschmied Sven Eichhorn aus Schwabmünchen. „Viele Bräute kombinieren sie mit einem Vorsteckring mit Stein.“ Gelbgold bleibt der Klassiker.

    Ein schöner Trend, der verbindet: Das Brautpaar schmiedet die Ringe gemeinsam.
    Ein schöner Trend, der verbindet: Das Brautpaar schmiedet die Ringe gemeinsam. Foto: Britta Schaller

    Ein besonderes Erlebnis bietet das Schmieden der Ringe in Eichhorns Werkstatt. „Fünf bis sieben Stunden sollte das Paar dafür einplanen“, erklärt er. Die meisten Paare kommen mit klaren Vorstellungen – ob sie die Ringe selbst schmieden oder anfertigen lassen. Ab 1500 Euro sollte man einplanen, mit Steinen oder Weißgold wird es teurer. Im Schnitt geben Brautpaare 15.000 bis 20.000 Euro für ihre Hochzeit aus. Doch am Ende zählt nicht der Preis, sondern die Erinnerung an einen unvergesslichen Tag.

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