Das „Heilige Grab“, das meist auf dem Dachboden des Gennacher Pfarrhofes verstaut ist, kann dieses Jahr wieder in der Kirche besichtigt werden. Kirchenpfleger Anton Hämmerle, die Mesnerin Anni Mayer, Armin Hindelang und der junge Sebastian Schmid haben es aufgebaut. Sie tragen alle Teile mehrmals über die 39 Stufen hinunter und über die Straße in die gegenüberliegende Kirche. Das schwerste Teil ist die Figur des liegenden Leichnams Jesu, das von den drei Männern getragen werden muss: „Das ist mir jedes Mal eine besondere Ehre“, sagt Anton Hämmerle, der eine besondere Beziehung zu diesem Kunstwerk aus Holz hat. „Seit meiner Lehrzeit als Elektriker bin ich mit dem Heiligen Grab verbunden. Damals, etwa 1974, hat mich der Pfarrer Britzelmayr gefragt, ob ich schon eine Beleuchtung für das Kreuz basteln könnte“, erzählt er.
Gennach/Rommelsried
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