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Kirchplatz-Ampeln bekommen ein Signal für Sehbehinderte

Bobingen

Kirchplatzampel soll mit Signalton nachgerüstet werden

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    Die Ampelanlage am Bobinger Kirchplatz soll mit einem Signal für Sehbehinderte ausgerüstet werden. Wie bei der Reparatur vor zwei Jahren muss die Anlage dazu rund eine Woche lang abgeschaltet werden.
    Die Ampelanlage am Bobinger Kirchplatz soll mit einem Signal für Sehbehinderte ausgerüstet werden. Wie bei der Reparatur vor zwei Jahren muss die Anlage dazu rund eine Woche lang abgeschaltet werden. Foto: Elmar Knöchel (Archivbild)

    Nach eingehenden, mehrfachen Beratungen in den zuständigen Ausschüssen hat der Bobinger Stadtrat jetzt grünes Licht für die Nachrüstung der Ampelanlage auf dem Kirchplatz gegeben. In Zukunft soll dort ein akustisches Signal sehbehinderten Menschen mehr Sicherheit geben und die Grünphase anzeigen.

    Schon vor einiger Zeit war vom Seniorenbeirat ein entsprechender Antrag gestellt worden. Zuletzt war im Zuge der Reparaturen nach dem Hagelschaden vor rund zwei Jahren und der gleichzeitigen Umstellung auf LED-Licht an der Ampelanlage auch über das Signal beraten worden. Aus Kostengründen hatte der Bobinger Stadtrat allerdings dagegen gestimmt. Jetzt wurde die Umrüstung doch genehmigt. Ob es eventuell günstiger gewesen wäre, die Umrüstung zeitgleich mit den Reparaturen durchzuführen, wurde nicht näher ausgeführt. Rund 130.000 Euro soll die Maßnahme am Kirchplatz kosten. Die Ampeln an den Zufahrten in der Bahnhof-, Hoch- und Lindauer Straße sind davon jedoch ausgenommen. Durch Umschichtung im Haushalt für das Jahr 2026 konnte das nötige Geld freigemacht werden. Dafür wird etwa die Neugestaltung der Baumquartiere in der Grenzstraße um mindestens ein Jahr verschoben. Auch die Gestaltung eines Grünstreifens am Fußweg zwischen Schreiberweg und Wertachstraße muss warten.

    Anlage in Bobingen wird rund eine Woche lang abgeschaltet

    Die Umrüstung soll im kommenden Haushaltsjahr durchgeführt werden. Nach längeren Diskussionen waren sich die Mitglieder des Stadtrates einig, dass eine solche Verbesserung der Verkehrssicherheit, vor allem wenn es dabei um sehbehinderte Personen gehe, nicht auf die lange Bank geschoben werden sollte.

    So fiel die Abstimmung in der jüngsten Stadtratssitzung letztlich einstimmig aus. Wann genau die Arbeiten beginnen sollen, ist derzeit noch unklar. Im Laufe der Umbauten wird die Ampelanlage vermutlich für den Zeitraum einer Woche abgeschaltet werden müssen, teilte der Leiter des Bobinger Tiefbauamtes, Martin Weis, mit

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