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Kommentar: Bürgerbegehren: Schwimmen lernen geht nur im Wasser

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Bürgerbegehren: Schwimmen lernen geht nur im Wasser

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    So könnte das Hallenbad in Schwabmünchen einmal aussehen.  
    So könnte das Hallenbad in Schwabmünchen einmal aussehen.   Foto: Studio, GA Gollwitzer

    Josef Gegenfurtner will die Pläne für ein neues Lehrschwimmbad in Schwabmünchen kippen. Er argumentiert, dass Schüler auch so schwimmen lernen könnten. Das geht an der Realität vorbei. Mag sein, dass früher Generationen im See oder im Bach das Schwimmen gelernt haben. Heute wäre das aber undenkbar, zumal das Schwimmen im Freiwasser nur im Sommer möglich ist und besondere Gefahren mit sich bringt.

    Es ist wichtiger denn je, dass Kinder schnell und frühzeitig an einem sicheren Ort schwimmen lernen. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft schlägt alle paar Jahre Alarm, dass sich immer weniger Buben und Mädchen über Wasser halten können. Bei einer vor drei Jahren beauftragten Umfrage wurde sogar festgestellt: Die Mehrheit (59 Prozent) der zehnjährigen Kinder in Deutschland kann nicht sicher schwimmen. Befragt wurden 2000 Menschen ab 14 Jahren. Die Retter rechnen damit, dass die Zahlen durch Corona noch weiter steigen.

    "Ein hallenloses Schwimmtraining", das Josef Gegenfurtner anführt, mag der eine oder andere Verein sicherlich anbieten. Ob das allerdings für junge Nichtschwimmer geeignet ist? Wohl kaum. Schwimmen will gelernt sein – aber nur im Wasser, angstfrei und vor allem ganz spielerisch.

    Lesen Sie auch: Bürgerbegehren soll Pläne für neues Schwimmbad in Schwabmünchen kippen

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