Die derzeit schwierige finanzielle Lage der Gemeinde bestimmt die Kommunalpolitik in Langenneufnach. „Leicht ist die Arbeit, wenn Geld vorhanden ist, schwierig, wenn Geld fehlt“, sagte Bürgermeister Gerald Eichinger während der Bürgerversammlung den Besuchern. Einen Antrag für eine Bedarfszuweisung für Gemeinden, die sich in außergewöhnlichen wirtschaftlichen Situationen befinden, hat die Gemeinde bereits in Höhe von 900.000 Euro beim bayerischen Finanzministerium gestellt. Denn auch wenn die zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 760.000 Euro ein wenig höher als geschätzt sein werden, liegen diese noch deutlich unter den Einnahmen der Vorjahre. Zudem ist die Pro-Kopf-Verschuldung angestiegen. Lag diese im letzten Jahr bei 1174 Euro, beträgt sie mittlerweile 1710 Euro. Die finanzielle Lage der Gemeinde macht sich auch bei den Elternbeiträgen für das Kinderhaus St. Martin bemerkbar.
Langenneufnach
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