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Postbote in KZ ermordet: Königsbrunn zeigt Kriegsschicksale und stellt Erinnerungskultur in den Fokus

Königsbrunn

Der Postbote wird ermordet, ein junger Fußballer fällt an der Front

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    „Ich habe Durst": Der Königsbrunner Fritz Ehmann notierte sich in französischer Kriegsgefangenschaft Vokabeln.
    „Ich habe Durst": Der Königsbrunner Fritz Ehmann notierte sich in französischer Kriegsgefangenschaft Vokabeln. Foto: Marco Keitel

    „Nicht besonders geschichtsversessen“ sei Königsbrunn in der Vergangenheit gewesen, sagte Rebecca Ribarek, Leiterin des Kulturbüros, bei der Eröffnung der Ausstellung „Spurensuche im Stadtarchiv“. Deshalb, und weil die heute größte Stadt des Augsburger Landes sehr lange ein kleines Straßendorf war, habe das Archiv Lücken. Dass sich dort und in anderen Archiven dennoch Interessantes finden lasse - Fotos, Briefe, Dokumente - zeigt die Ausstellung im Bürgerservicezentrum. Zur Eröffnung kamen rund 30 Interessierte. Sie sahen und hörten beim Rundgang und während der Vorträge von Ribarek und Stadtarchivarin Dr. Diana Egermann-Krebs, wie viel Leid Krieg auslöst. Da war der junge Königsbrunner, der eigentlich nur Fußball spielen wollte, aber mit Anfang 20 im Zweiten Weltkrieg fiel. Oder die ukrainische Zwangsarbeiterin, die in Königsbrunn starb - genauso wie ihr ungeborenes Kind.

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