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Schwabmünchen: In der Schwabmünchner Stadthalle sind die Garden los

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In der Schwabmünchner Stadthalle sind die Garden los

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    Die Minigarde der Menkinger Narren wird das Gardetreffen eröffnen.
    Die Minigarde der Menkinger Narren wird das Gardetreffen eröffnen. Foto: Christian Kruppe

    Es ist der gefühlte Auftakt in die Schwabmünchner Faschingssaison – das Gardetreffen. Nach dem Auftakt der närrischen Zeit am 11. November bleibt es in Schwabmünchen meist nach außen hin ruhig im Hinblick auf Fasching. Damit ist ab Sonntag Schluss. Denn ab 14 Uhr steigt dann in der Stadthalle das 14. Gardetreffen der Menkinger Narren. 21 Garde- und Showtänze, gezeigt von elf Faschingsgesellschaften werden die Bühne der Halle auf ihre Standfestigkeit prüfen.

    Alle drei Schwabmünchner Garden am Start

    Natürlich präsentieren die Menkinger Narren zum „inoffiziellen“ Schwabmünchner Faschingsauftakt ihre drei Garden, die „Minis“ eröffnen den Tag, im weiteren Verlauf ist dann auch die Jugendgarde und die „Große“ zu sehen. Zum Programm gehören inzwischen viele Formationen, die getrost als Stammgast zu bezeichnen sind. So sind der Königsbrunner CCK, der MFC aus Mittelstetten, „Lach Moro“ aus Mering oder die Laugnataler Faschingskracher ein schon fester Bestandteil des Gardetreffens. Aus dem Unterallgäu ist die „Kneippilionia“ aus Bad Wörishofen zu Gast.

    Gleich zu Beginn sorgte die Knoronia aus Burgau mit ihrem Männerballett für viel Applaus
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    27 Bilder
    25 Faschingsgruppen zeigen in der Stadthalle ihr tänzerisches Können auf der Bühne. Die Bilder.

    Dabei ist der Tanz nicht nur reine Frauensache. Bei vielen Showtänzen steigt die Zahl der männlichen Akteure, die „Danzbazis“ der Untermeitinger Imhofia ist sogar eine reine Männertanzgruppe.

    Kondition ist nicht nur auf der Bühne gefragt

    Was für viele Zuschauer luftig locker aussieht, ist harte Arbeit. Denn egal, ob es ein sechsminütiger Auftritt einer Minigarde ist, oder ein Showtanz mit fast einer halben Stunde, die Protagonisten werden nicht nur körperlich gefordert. „Man muss sich einfach nur vorstellen, acht Minuten intensiv auf der Stelle zu hüpfen. Das ist dann nur der körperliche Teil“, so Schwabmünchens Obernarr Uli Weißenbach. „Dann kommen noch die ganzen Schritte und Figuren dazu, die sich die Tänzer merken müssen“, ergänzt er. Kein Wunder, dass viele Tanzgruppen oft direkt nach dem Fasching sich schon auf die nächste Saison vorbereiten. Dabei ist nicht nur auf der Bühne Ausdauer gefragt. Gut viereinhalb Stunden sind für die Tänze angesagt, da ist auch beim Publikum Kondition gefordert, zumindest was die Hände betrifft, die fleißig mitklatschen und applaudieren sollen. Immerhin ist das Gardetreffen der Menkinger Narren das einzige im Augsburger Süden. Der Eintritt ist frei und für Verpflegung ist gesorgt. 

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