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Krieg in der Ukraine: Das Update zum Ukraine-Krieg vom 3. Dezember

Krieg in der Ukraine

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 3. Dezember

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    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 3. Dezember
    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 3. Dezember Foto: AZ Grafik

    Die Europäische Union steht angesichts steigenden Flüchtlingszahlen – insbesondere aus der Ukraine – vor großen Herausforderungen. Doch bislang scheitert der Staatenverbund, einen gemeinsamen Umgang dafür zu finden. "Wir sehen seit Jahren, dass die Europäische Union für praktikable Antworten auf viele Fragen, die die irreguläre Migration und Flucht betreffen, schlicht nicht in der Lage ist umsetzbare Lösungen zu finden", sagt Migrationsforscher Gerald Knaus im Interview mit meinem Kollegen Stefan Küpper. Man müsse damit rechnen, Migrationsforscher: Putins Terror könnte noch Millionen zur Flucht zwingenInterviewMillionen weitere Menschen aus der Ukraine flüchten könnten.

    Der Tag: In einer kurzen Zeremonie hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Rückkehr einiger seiner Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft gefeiert. "Es war ein besonderer Tag in einer besonderen Woche", sagte er dazu am Freitagabend in seiner täglichen Videoansprache. Zugleich kündigte er an, weitere Soldaten aus russischen Gefangenenlagern zurückzuholen. "Wir werden keinen einzigen Ukrainer in russischen Gefängnissen, Lagern und "Isolationen" (Haftanstalten) zurücklassen. Wir denken an alle."

    Die Ukraine hat derweil die vom Westen beschlossene Preisobergrenze für russisches Öl von 60 Dollar je Barrel als zu hoch bezeichnet. Um die Wirtschaft des russischen Feindes schneller zu "zerstören", sei es notwendig, den Preis auf 30 Dollar zu reduzieren, teilte der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, am Samstag in seinem Kanal des Nachrichtendienstes Telegram mit. Zugleich begrüßte er, dass die Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G7) und Australien diese Preisobergrenze für Öltransporte auf dem Seeweg beschlossen hätten. Russland sieht darin einen Verstoß gegen die Gesetze des freien Marktes.

    Alle Nachrichten zum Verlauf des Krieges können Sie stets in unserem Liveticker nachlesen.

    Die Lage: Die gestiegenen Heiz- und Stromkosten belasten Kulturbetriebe. Meine Kollegin Birgit Müller-Bardorff hat recherchiert, wie die Verantwortlichen in Augsburg damit umgehen. Die Stimmung ist unterschiedlich. Einer meint zu den hohen Preisen: "Das werde ich nicht bezahlen, das zahlen die großen Konzerne auch nicht." Ein anderer ist froh, dass seine Spielstätte vor wenigen Jahren energetisch saniert wurde.

    Das Bild des Tages:

    Foto: Evgeniy Maloletka, AP/dpa

    Ein Flugzeug, das während der Kämpfe zwischen ukrainischen und russischen Streitkräften zerstört wurde, ist auf dem internationalen Flughafen von Cherson zu sehen.

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    Damit Sie den Überblick behalten, wollen wir Sie in diesem Update am Abend über die wichtigsten Ereignisse informieren: Was ist am Tag passiert? Wie schätzen unsere Autorinnen und Autoren die Lage ein? Welche Auswirkungen des Krieges sind vor Ort in Bayern zu spüren? Um das Update regelmäßig zu erhalten, sollten Sie die Push-Meldungen aus unserer Redaktion abonniert haben. Dafür müssen Sie sich nur die App „Augsburger Allgemeine News“ herunterladen (hier für Android-Nutzer und hier für iPhone-Nutzer) und die Push-Mitteilungen abonnieren. Wenn Sie sich durch diese Zusammenfassung gut informiert fühlen, empfehlen Sie das Update zum Krieg in der Ukraine gerne weiter. Alle Folgen des Nachrichtenüberblicks finden Sie auf einer Sonderseite.

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