Das Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Schalke 04 ist am Freitagabend beim Stand von 0:2 (0:1) vorzeitig abgebrochen worden. Schiedsrichter Deniz Aytekin beendete das Spiel am Freitagabend, nachdem sein Assistent in der 88. Minute von einem Bierbecher im Nacken getroffen worden war. Beim Trainer-Einstand von Ralf Rangnick hatte Schalke durch Tore von Raúl (26. Minute) und Julian Draxler (66.) mit 0:2 (0:1) geführt.
St. Pauli schwebt unabhängig von der Wertung der Partie in der Fußball-Bundesliga mehr denn je in Abstiegsnot. Im nächsten Spiel in Leverkusen fehlen St. Pauli Finn Bartels (Rote Karte/79.) und Jan-Philipp Kalla (Gelb-Rote Karte/68.), die des Feldes verwiesen wurden. Schalke kann hingegen mit Selbstvertrauen zum Champions-League-Viertelfinale am Dienstag zu Inter Mailand reisen.
Schalke wird wohl den Sieg bekommen
Nach dem unrühmlichen Ende des Bundesliga-Spiels zwischen dem FC_St. Pauli und dem FC_Schalke 04 haben sich die Verantwortlichen des norddeutschen Fußball-Traditionsclubs für die Vorfälle entschuldigt. "So etwas geht gar nicht, da gibt es null Toleranz. Ich kann mich nur bei dem Linienrichter entschuldigen", sagte St. Paulis Trainer Holger Stanislawski am Freitagabend nach der Begegnung.
Reumütige Pauli-Verantwortliche
"Ich bin sehr enttäuscht, dass das passiert ist und kann mich im Namen des FC_St. Pauli nur entschuldigen", betonte auch Sportchef Helmut Schulte. Er wies in dem Zusammenhang aber auch darauf hin, dass gerade die St. Pauli-Fans in Fußball-Deutschland einen guten Ruf genießen. "Für sie muss ich hier auch eine Lanze brechen. 99 Prozent von ihnen sind absolut in Ordnung, natürlich ist aber auch immer mal das eine oder andere schwarze Schaf darunter", erklärte Schulte. Dessen ungeachtet erwarten seinen Verein nun jedoch Untersuchungen durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Dem müssen und dem werden wir uns stellen", meinte der Sportchef des Kiez-Clubs weiter.