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Schwarze Schafe des Sports
24.04.2020

Star-Torfrau Hope Solo: Zwischen Knast und Kasten

Hope Solo ist auch außerhalb des Platzes ein Star. Zuletzt arbeitete sie als Fernseh-Expertin.
Foto: Witters

Hope Solo hat eine Karriere entgegen allen Erwartungen gemacht. Allerdings verliert sie auch oft genug die Kontrolle über sich selbst. (Teil 18)

Der Weg war vorgezeichnet. Die Mutter alkoholkrank, der Vater ein Hochstapler. Gezeugt wurde Hope Solo im Gefängnis. Papa saß gerade mal wieder wegen Betrugs ein. Als die kleine Hope sechs Jahre alt war, ließen sich die Eltern scheiden. Vater Jeffrey ist anschließend phasenweise obdachlos. Was also soll aus so einem Kind werden, außer einer vulgären Mutter, die ihr tristes Leben in einem Trailer-Park fristet? Solo wurde die weltbeste Torhüterin. Eine US-amerikanische Ikone, zu finden auf den roten Teppichen, in Klatschzeitungen oder auch mal im Gefängnis.

Hopo Solo ist jetzt Mutter von Zwillingen

Im März brachte Solo Zwillinge zur Welt, zwei Jahre zuvor hatte sie eine Fehlgeburt erlitten. Der Vater der Zwillinge: der ehemalige Footballprofi Jerramy Stevens. Von Zeit zu Zeit macht auch er Bekanntschaft mit der Staatsgewalt. Die Nacht vor der Hochzeit mit Solo verbringt er beispielsweise in der Zelle. Häusliche Gewalt. Solo heiratet ihn trotzdem.

Viel Schwarz, viel Weiß, kaum Grau. Solo ist die strahlende Aufsteigerin der Frauenfußball-WM 2007 in China, lässt bis zum Halbfinale nur zwei Tore zu. Dann aber nimmt sie der Trainer aus dem Tor. Die damals 26-Jährige beschwert sich derart vehement, dass ihre Mannschaftskameradinnen sie fortan meiden. Solo fliegt nicht mit der Mannschaft zurück. Anschließend übernimmt die Schwedin Pia Sundhage das US-Team und begnadigt Solo. Zusammen gewinnen sie zwei Mal olympisches Gold.

Wie Hope Solo ins Gefängnis kam

Gelassener wird Solo dadurch offenbar nicht. Im Juni 2014 stattet sie ihrem 17-jährigen Neffen einen Besuch ab. Verärgert, weil sie einen Flug verpasst hat, und stark angetrunken. Was anschließend genau passiert, wird nie vollständig geklärt. Auf jeden Fall kommt Solos Schwester hinzu, ein Handgemenge entsteht und bald darauf erscheint Solo in Ketten und Handschellen vor dem Richter. Schließlich wird sie unter der Auflage freigelassen, sich Neffe und Schwester nicht mehr zu nähern.

Ein Jahr später wird sie vorläufig aus der Nationalmannschaft verbannt. Zusammen mit ihrem Mann war sie während eines Länderspiel-Lehrgangs in einem Auto des Verbandes zu einer Party gefahren und hatte sich dort recht gütig an diversen Alkoholika gezeigt. Wenige Monate später: Solo ist reaktiviert und holt den letzten großen Titel, der ihr noch fehlt. Sie wird Weltmeisterin. Zwischen all die größeren und kleineren Aufgeregtheiten lässt Solo Nacktbilder schießen und tritt bei der amerikanischen Version von „Let’s Dance“ auf. Ein amerikanischer Traum. Ihr Weg war vorgezeichnet. Hope Solo aber hat sich daran nicht gehalten. Wie sie sich schlicht an relativ wenig gehalten hat. Ob die 38-Jährige eine gute Mutter sein wird? Vorgezeichnet ist es nicht. Ein gutes Zeichen.

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