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Augsburger Panther nach Länderspielpause in einem Tief: Die Stimmung beim AEV droht zu kippen

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Die Stimmung beim AEV droht zu kippen

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    Mit 15 Neuzugängen war der Umbruch im Panther-Kader gewaltig. Zur Halbzeit besitzen die Panther noch Tuchfühlung auf die Play-off-Plätze.
    Mit 15 Neuzugängen war der Umbruch im Panther-Kader gewaltig. Zur Halbzeit besitzen die Panther noch Tuchfühlung auf die Play-off-Plätze. Foto: Ulrich Wagner

    In Mannheim zu verlieren, ist keine Schande. Die Adler schwimmen nach nun drei Zu-Null-Erfolgen in Serie auf der Erfolgswelle und stehen an der Spitze der Deutschen Eishockeyliga. Der Kader ist dank finanziell üppiger Ausstattung mit deutschen Nationalspielern und starken Importspielern gespickt. Doch die Art und Weise, wie das 0:7 zustande kam, dürfte den Augsburger Verantwortlichen um Cheftrainer Bill Peters zu denken geben. Nach einem engagierten Auftakt-Drittel stemmte sich die Mannschaft nicht mit aller Macht gegen die Niederlage. Stürmer Donald Busdeker versuchte, mit einem Faustkampf gegen den Mannheimer Zach Solow zu Spielbeginn ein Zeichen auch an die eigenen Teamkollegen zu senden. Ohne Erfolg.

    Sportlich stehen die Augsburger zur DEL-Halbzeit nach 26 Spieltagen mit 33 Punkten solide da. Ein gewaltiger Umbruch mit 15 Neuzugängen und einem neuen Chefcoach war zu bewältigen. Platz elf mit Tuchfühlung zu den Play-off-Plätzen ist eine Steigerung gegenüber den drei Vorjahren. Wenn beim abgeschlagenen DEL-Schlusslicht Dresden kein Eishockey-Wunder geschieht, sollte Augsburg nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

    Die Panther suchen ihre Identität

    Seit der Länderspielpause hat das Team jedoch komplett den Faden verloren, sucht vergeblich seine „Identität“, wie Trainer Peters es formuliert. In den Statistiken ist die sportliche Talfahrt mit fünf Niederlagen aus sechs Spielen manifestiert. Im Powerplay schießen die Augsburger kaum Tore. In Unterzahl blocken die Panther zu wenig Schüsse und kassieren zu viele Treffer. Beide Schlussmänner lassen sich von der Unsicherheit ihrer Vorderleute anstecken. In der DEL-Torhüterstatistik folgen die beiden Panther erst auf Rang 16 (Michael Garteig) und 29 (Peyton Jones).

    Noch stehen die Fans hinter dem AEV

    Zwar gab es in den Heimspielen gegen Nürnberg und Dresden Pfiffe für den AEV. Die Fans stehen allerdings größtenteils hinter den Panthern. Wenn der Mannschaft und dem Trainerteam um Chef Peters jedoch nicht bald die Wende gelingt, droht die Stimmung zu kippen.

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