Was für ein Abend! Die Turnshow „Feuerwerk der Turnkunst“, besetzt mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Turnsportarten, hat in der Messe Augsburg Station gemacht und die Zuschauer begeistert. Zum Auftakt des neuen Programms durften auch zwei lokale Gruppen mitwirken. Neben den Sportakrobatinnen des SAV Augsburg-Hochzoll stellte der Turngau Augsburg ein eigenes Show-Team zusammen, das zur Musik Bulletproof eine Mischung aus Rhythmischer Sportgymnastik, Turnen und Tanz bot.
Mit „Feuerwerk der Turnkunst on Stage“ und dem neuen Programm „Wyld“ startete der niedersächsische Turnerbund mit dem Bayerischen Turnverband als örtlicher Partner seine Tournee 2026 in Augsburg. Laut Veranstalter handelt es sich um Europas erfolgreichste Turn-Show. Jährlich besuchen rund 220.000 Menschen die Vorstellungen. Entsprechend groß war die Vorfreude der Jungs und Mädels, die als Mitwirkende der beiden lokalen Gruppen Teil des Programms sein durften.
Mitreißender Auftritt zu „Bulletproof“
Mit dabei waren die Sportakrobatinnen des SAV Augsburg, die mit Akrobatikelementen auf hohem Niveau dafür sorgten, dass das Publikum stellenweise die Luft anhielt. Für den zweiten Lokalpart hatte der Turngau Augsburg ein eigenes Show-Team zusammengestellt. Für den besonderen Auftritt schlossen sich die Gymnastik- und Tanz-Abteilung des TSV Firnhaberau, die Sportgymnastinnen des Turnverein Augsburg sowie die Turnabteilung des TSV Schwaben zusammen und choreografierten zum Song Bulletproof einen mitreißenden und überzeugenden Auftritt.
Flugelemente sowie Eleganz und Beweglichkeit
Während die Turner mit Flick-Flacks, Doppelsalti und beeindruckenden Flugelementen die rund 1300 Zuschauer begeisterten, gelang dies den Sportgymnastinnen mit einer Mischung aus Eleganz und Beweglichkeit. Die Tänzerinnen interpretierten die Musik ausdrucksstark. Die einzelnen Blöcke wurden mit cleveren Übergängen aneinandergefügt. Unter anderem sorgte der Seitwärtssalto eines Turners über die Reifen der Gymnastinnen und Tänzerinnen für einen Wow-Effekt.
Vier kurze Trainingseinheiten mussten reichen
Lange Zeit für die Vorbereitung auf den Show-Abend hatten die Sportlerinnen und Sportler des Turngau-Show-Teams nicht. In vier kurzen Trainingseinheiten musste die Gruppe zusammenwachsen. Dies gelang. „Wir sind sofort zu einem tollen Team geworden, in dem die Abstimmungen prima funktioniert haben“, so der Vorsitzende des Turngau Augsburg, Peter Weißenhorn. Man wolle die Gruppe daher am Leben erhalten. Im nächsten Jahr ist das „Feuerwerk der Turnkunst“ erneut in der Messe Augsburg zu Gast. Dann mit der Tournee mit dem Titel „Hope“.
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