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DEL: Augsburger-Panther-Stürmer Busdeker will in die Play-offs: „Wollen in Mannheim Energie aufs Eis bringen“

Augsburger Panther

Worauf es laut Panther-Torjäger Busdeker im Rennen um die Play-offs ankommt

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    Mit 18 Toren zählt Donald Busdeker zu den torgefährlichsten Stürmern der Augsburger Panther.
    Mit 18 Toren zählt Donald Busdeker zu den torgefährlichsten Stürmern der Augsburger Panther. Foto: Siegfried Kerpf

    Am Ende der Eiseinheit am Dienstagmittag im Curt-Frenzel-Stadion versammelte Trainer Bill Peters seine Mannschaft um sich und schwörte sie auf den Endspurt ein. „Er hat uns gesagt, dass es nach zwei Wochen harter Trainingsarbeit an der Zeit ist, unsere Energie in Mannheim auf das Eis zu bringen. Wir haben noch ein großes Ziel in dieser Saison und das sind die Play-offs“, erzählte Stürmer Donald Busdeker vom Abschlusstraining der Panther. Wenig später stiegen die Spieler in den Bus nach Mannheim, wo am Mittwochabend bei den Adlern der Saisonendspurt beginnt.

    Busdeker blickt auf die ganz großen AEV-Spiele

    Noch acht Partien stehen an für den AEV, der lediglich drei Zähler Rückstand auf den letzten Play-off-Platz hat. Dort rangiert Schwenningen. Wie viele Punkte nötig sind, um den Tabellenzehnten zu überholen, will Busdeker nicht hochrechnen. „Das weiß ich nicht. Das ist aber auch nicht unser Mindset. Wir nehmen einen Gegner nach dem anderen und wir gehen in jedes Match rein, um es zu gewinnen“, sagte der 26-Jährige. Mit 18 Toren zählt der Außenstürmer zu den treffsichersten AEV-Angreifern.

    Ehrung für Ex-Pantherkapitän Dennis Reul

    In Mannheim wartet ein besonderes Spiel. Vor dem Match werden die Adler ihren langjährigen Abwehrspieler Dennis Reul (36) offiziell verabschieden. Der ehemalige National-Verteidiger beendete in der vergangenen Saison als Kapitän der Augsburger Panther seine große Karriere. Doch in Mannheim wurde er zur Legende. Der 1,93 Meter große Verteidiger absolvierte 15 Spielzeiten für die Adler. In diesen Dimensionen bewegt sich bei den Panthern lediglich Stürmer Thomas J. Trevelyan. Der 41-jährige Deutsch-Kanadier spielt aktuell ebenfalls seine 15. Saison im Schleifgraben. Eine derart lange Vereinstreue ist selten geworden im deutschen Eishockey.

    Panther nur noch mit drei Heimspielen

    Die Saisonbilanz gegen die Adler ist schwach. In bisher drei Begegnungen erkämpften die Panther lediglich einen Zähler beim 2:3 nach Penaltyschießen zuhause. Das zweite Heimspiel gegen die Mannschaft von Dallas Eakins ging mit 3:6 verloren. Das erste Duell in der SAP Arena gewannen die Hausherren mit 7:0. Laut Busdeker wird es im DEL-Endspurt vor allem auf die Begegnungen mit den direkten Play-off-Konkurrenten ankommen. „Wir spielen noch in Schwenningen, die direkt vor uns liegen und in Iserlohn, die direkt hinter uns platziert sind. Das werden die sehr, sehr wichtigen Spiele für uns sein. Die sollten wir in jedem Fall gewinnen“, sagte Busdeker. Das AEV-Restprogramm weist nur noch drei Heimpartien auf, die alle bereits ausverkauft sind: Mannheim (Auswärtsspiel), München (Heimspiel), Iserlohn (A), Köln (A), Dresden (H), Schwenningen (A), Ingolstadt (A) und Wolfsburg (H).

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