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Besondere Ehre für Ex-Adler und -AEV-Kapitän Denis Reul beim Spiel Mannheim gegen Augsburg

Augsburger Panther

Im Heimspiel gegen den AEV: Adler Mannheim mit besonderer Geste für Denis Reul

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    Denis Reul erhält von seinem Ex-Klub Adler Mannheim eine besondere Ehre - und das auch noch im Heimspiel gegen die Augsburger Panther.
    Denis Reul erhält von seinem Ex-Klub Adler Mannheim eine besondere Ehre - und das auch noch im Heimspiel gegen die Augsburger Panther. Foto: Ulrich Wagner

    Sein Karriereende hat er im Sommer bekannt gegeben - bei den AEV-Fans ist Denis Reul immer noch beliebt. Denn in seiner letzten Spielzeit in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) verteidigte „Robo“, so der Spitzname des Verteidigers, auch noch mal ein Jahr für die Augsburger Panther. In einer nicht immer sattelfesten Abwehr war auf Reul Verlass. Die weitaus größere Rolle spielte er aber für den Verein, mit dem er zwei deutsche Meisterschaften feierte und für den er in über 750 Ligaspielen auf dem Eis stand: die Adler Mannheim. Nun gaben die Adler bekannt, dass Reul eine besondere Ehre erfahren wird - und zwar dann, wenn Mannheim am 25. Februar kommenden Jahres das Heimspiel gegen die Augsburger Panther angehen.

    An diesem Termin steht die größte Würdigung an, die ein Verein einem Spieler machen kann: Vor dieser Partie wird ein überdimensionales Trikot mit der Rückennummer 29, die Reul während seiner Karriere trug, unter das Hallendach gezogen. Der 36-Jährige wird damit in die Liste der Vereinslegenden aufgenommen, die auf diese Weise geehrt werden und deren Nummer nicht mehr vergeben werden.

    Ex-AEV-Kapitän Denis Reul: Trikotnummer wird in Mannheim nicht mehr vergeben

    Damit ist Reul der zwölfte Spieler, der auf diese Weise geehrt wird. Bislang haben folgende Spieler der Adler dies erreicht: Werner Lorenz, Harold Kreis, Kurt Sepp, Bruno Guttowski, Marcus Kuhl, René Corbet, Stéphane Richer, Jochen Hecht, Ronny Arendt, Marcus Kink und Christoph Ullmann. Bemerkenswert dabei: Mit Arendt und Ullmann sowie nun Reul sind drei Spieler darunter, die in ihrer Karriere auch für den AEV auf dem Eis standen. Etwas gewöhnlich ist dabei nur, dass die Bannerzeremonie nicht von einem eigenen Abschiedsspiel begleitet wird. Diese geschehe, schreiben die Adler Mannheim, ausdrücklich auf Reuls eigenem Wunsch hin.

    Dass die Geste nun im Spiel der beiden Ex-Teams von Reul erfolgt, dürfte für den langjährigen Nationalspieler eine besondere Note haben. Spuren hat er auch in seinem Jahr in Augsburg hinterlassen: Als Reul im Sommer sein Karriereende verkündete, platzierten die Panther via Social Media noch eine humorvolle Spitze an Reul und schrieben: „P.S. Danke im Namen aller Glasscheiben entlang der Banden in den Stadien der Penny DEL!“ Hintergrund: In der vergangenen Saison verzeichnete Reul, der mit seinen Gegenspielern traditionell wenig Erbarmen kannte, gleich zwei Treffer der anderen Art. Gleich zweimal führte er einen Check derart effektiv aus, dass der über die Bande fliegende Gegenspieler eine Glasscheibe demolierte. Besonders spektakulär war der Zweikampf mit Schwenningens Sebastian Uvira im heimischen Curt-Frenzel-Stadion. Beim 5:3-Sieg Augsburgs musste wegen Reul eine neue Glasscheibe an der Bande installiert werden.

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