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FC Augsburg

02.06.2020

Der FCA will Verteidiger-Juwel vom FC Zürich holen

Kevin Rüegg (rechts) spielte 2018 mit dem FC Zürich schon in der Euro League gegen Bayer Leverkusen (links Leon Bailey). Jetzt will der FCA Rüegg in die Bundesliga holen.  
Bild: Ennio Leanza, dpa

Der Schweizer Rechtsverteidiger Kevin Rüegg steht auf der Einkaufsliste des Bundesligisten ganz oben. Im zweiten Anlauf soll es diesmal klappen.

Schon im vergangenen Sommer soll der FC Augsburg ein Auge auf Kevin Rüegg vom FC Zürich geworfen haben. Doch ein Transfer des damals 20-jährigen Rechtsverteidigers des FC Zürich kam nicht zustande. Jetzt scheint der Bundesligist aber Nägel mit Köpfen zu machen. Nach Informationen unserer Redaktion steht der FCA kurz vor der Verpflichtung des Kapitäns der Schweizer U21-Nationalmannschaft.

„Kevin ist ein Spieler, der für einige Bundesligisten interessant ist“, wollte ein Sprecher der Beraterfirma SBE Management AG aus der Schweiz die Verhandlungen mit dem FCA weder bestätigen noch dementieren. Rüegg gilt als eines der größten Schweizer Talente. Sein Vertrag beim FCZ läuft noch bis 2021, sein Marktwert wird auf 5,4 Millionen Euro geschätzt.

FCA könnte Verstärkung gebrauchen

Eine personelle und qualitative Verstärkung könnte der FCA auf der rechten Abwehrseite durchaus gebrauchen. Derzeit hat der FCA dort drei Möglichkeiten: Stephan Lichtsteiner, Raphael Framberger und Simon Asta. Zur Zeit kämpfen der Routinier Lichtsteiner, 36, und Framberger, 24, um einen Stammplatz. Allerdings läuft der Vertrag des Schweizers am Saisonende aus und wird wohl nicht verlängert. Der Vertrag von Simon Asta läuft hingegen noch bis 2021. Der 19-jährige Jugend-Nationalspieler aus der eigenen Jugend absolvierte bisher zwei Bundesligaspiele und bereitet sich derzeit nach einem Kreuzband-Riss auf sein Comeback vor.

Auch Rüegg hatte sich im Mai 2019 einem kleinen Eingriff am Innenband unterziehen müssen. Nach seinem Comeback im September hat er sich aber sofort seinem Stammplatz zurückerobert und 17 Punktspiele für den FC Zürich absolviert. Der Klub von Cheftrainer Ludovic Magnin liegt derzeit auf Platz fünf der Super-League, die am 19. Juni den Spielbetrieb wieder aufnehmen will.

Verbindungen zwischen FCA und Zürich sind eng

Die Verbindungen des FCA zum FC Zürich sind eng. So arbeitet dort der ehemalige FCA-Trainer und Spieler, Alfons Higl (55), als Co-Trainer. Zum FCZ leiht der FCA auch immer wieder Spieler aus. Derzeit versucht dort Linksverteidiger Mads Pedersen bis zum Saisonende Spielpraxis zu sammeln.

Auch mit der Berater-Firma von Rüegg hat der FCA schon zusammen gearbeitet. Torhüter Gregor Kobel, der vergangenen Rückrunde beim FCA spielte (damals noch ausgeliehen von Hoffenheim) und jetzt beim VfB Stuttgart unter Vertrag steht, zählt zu den Klienten von SBE Management.

Anmerkung: In der ersten Version dieses Artikel stand, dass der Vertrag von Simon Asta 2020 endet. Das stimmt nicht, er läuft bis 2021.

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