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FC Augsburg: Chrislain Matsima kehrt gegen Frankfurt in den FCA-Kader zurück

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Nach dreieinhalb Monaten: FCA-Profi Chrislain Matsima steht vor Rückkehr in den Kader

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    Eine lange Leidenszeit ist vorbei: Chrislain Matsima kehrt beim FC Augsburg für das Spiel gegen Frankfurt in den Kader zurück.
    Eine lange Leidenszeit ist vorbei: Chrislain Matsima kehrt beim FC Augsburg für das Spiel gegen Frankfurt in den Kader zurück. Foto: Harry Langer, dpa

    Es war eine Hiobsbotschaft, die den FC Augsburg kurz nach dem Jahreswechsel erreichte: Im Training hatte sich Chrislain Matsima schwer am Oberschenkel verletzt – und wenig später bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen. Der Franzose, wertvollster Spieler des Kaders, hatte sich einen Sehnenabriss zugezogen. Es folgte eine lange, dreieinhalb Monate lange Leidenszeit. Nun steht der 23-Jährige vor dem Comeback: Am vergangenen Wochenende stand er bereits für die U23 des FCA in der Regionalliga auf dem Platz, am Dienstagstraining wirkte der Innenverteidiger voll mit. Auf die Frage hin, ob Matsima ein Kandidat für den Spieltagskader ist, antwortete Trainer Manuel Baum ebenso kurz wie klar: „Ja.“

    Sogar einen Einsatz in der Startelf schließt Baum nicht aus: „Jeder, der im Kader steht, kann auch starten.“ Als wahrscheinlich gilt das eher nicht, hat Baum doch jetzt schon die Qual der Wahl in der Innenverteidigung. Beim 2:1-Sieg in Leverkusen bildeten Chaves, Gouweleeuw und Zesiger die Dreierkette, während sich auf der Bank prominente Namen wie Schlotterbeck und Banks fanden.

    Labrovic und Keitel spielen für die U23 des FC Augsburg in der Regionalliga

    Ohnehin befindet sich Baum in einer selten gekannten komfortablen Position: Ausnahmslos alle Spieler des Augsburger Kaders sind fit. Auch der am Wochenende erkrankte Michael Gregoritsch war wieder im Einsatz. Dass mit Torwart Nediljko Labrovic und Mittelfeldspieler Yannik Keitel zwei Profis am Dienstag fehlten, lag darin begründet, dass beide am Abend im Regionalliga-Derby gegen Schwaben Augsburg eingeplant waren. Für Baum ist die Vielzahl an fitten Spielern aber auch eine Herausforderung, wie er sagte: „Ich muss anders führen und anders Entscheidungen treffen, wenn der komplette Kader da ist.“ Wichtig sei es, klare Referenzen zu treffen und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. „Es soll nicht so wirken, dass der Trainer aus dem Bauch heraus entscheidet. Wer gibt der Mannschaft am meisten Energie? Wer performt am besten im Training und wer passt dann am besten zum Gegner? Danach entscheiden wir.“

    Das Spiel gegen Frankfurt ist richtungsweisend für den FCA: Mit einem Sieg gegen die Hessen könnte nicht nur der Klassenerhalt zu 100 Prozent festgemacht, sondern auch ein Schritt nach oben gemacht werden. Bei einer Niederlage könnte der Zug nach oben hingegen abgefahren sein. Baum sagte dazu: „Ich habe der Mannschaft ein Bild mit Stufen gezeigt. Wir wollen nun einen Schritt nach dem anderen machen.“ Erste Priorität habe für den FCA stets, die Liga zu halten, bevor man den Blick woanders hinrichte. Man will ja, um im Bild zu bleiben, nicht stolpern.

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