Finn Dahmen Im direkten Duell mit seinem Nationalmannschafts-Konkurrenten Oliver Baumann sah das Ergebnis einfach nach einem Unentschieden aus. Allerdings unterlief dem FCA-Torhüter beim 2:2 ein Fehler, der nicht passieren darf. Er hat die kurze Ecke einfach viel zu früh und viel zu weit geöffnet. Note 4,5
Arthur Chaves Der Brasilianer zeigte gegen seinen Stammverein, er ist von Hoffenheim an den FCA ausgeliehen, im Duell mit Andrej Kramaric eine konzentrierte Leistung. Nur einmal war er unaufmerksam und ließ die Ecke vor dem 1:2 genauso passieren wie Marius Wolf und Michael Gregoritsch. Note 3,5
Jeffrey Gouweleeuw feiert Comeback nach rund fünf Monaten
Jeffrey Gouweleeuw Der Kapitän des FCA feierte nach seiner überstandenen Innenbandverletzung nach knapp sieben Monaten sein Startelf-Comeback. Es war ein gutes. In der Defensive mit viel Übersicht, bediente er in der 14. Minute mit einem gut getimten weiten Ball, seine Spezialität, Michael Gregoritsch, der die Vorlage zum 2:0 verwertete. Nach 64 Minuten war dann für den Kapitän der erste Arbeitstag seit Langem vorsichtshalber beendet. Note 2,5
Cedric Zesiger Der Schweizer stabilisiert seine Leistungen immer mehr. Hielt TSG-Topstürmer Fisinik Asslani im Zaum. Er verlor zwar mehr Zweikämpfe als er gewann. Doch die wichtigen Duelle entschied Zesiger für sich. Note 3,0
Marius Wolf Auf den ersten Blick eine ansehnliche Leistung des rechten Verteidigers. Hatte gute Akzente in der Offensive und in der aggressiven Ballrückeroberung. Doch in seinem Kerngeschäft, der Defensivarbeit, leistete er sich vor beiden Gegentoren grobe Schnitzer. Die Ecke vor dem 1:2 ließ er einfach passieren und vor dem 2:2 verlor er Torschütze und Gegenspieler Bazoumana Touré aus den Augen, weil er falsch spekulierte. Note 4,5
Robin Fellhauer Egal, wo man ihn hinstellt. Er liefert ab. Diesmal zuerst als effektiver Staubsauger der Doppel-Sechs vor der Abwehr. Der Neuzugang aus Elversberg kann aber nicht nur zerstören, er kann auch schnelles Umschaltspiel. Sicher nicht filigran, aber dafür effektiv und schnörkellos. Übernahm in der Schlussphase die Wolf-Position. Auch das kann er. Note 2,0
Fabian Rieder Bildete mit Fellhauer die Doppelsechs. Agierte defensiv griffig und bissig. Erwies sich dann im Ballbesitz als schneller Umschaltspieler. Man merkte einfach, dass sich der Schweizer auf dieser Position wohlfühlt. Note 2,0
Dimitrios Giannoulis Lieferte sich ein intensives Duell mit seinem Gegenspieler Vladimir Coufal. In der Offensive hatte er eine für ihn überraschende Streuung bei seinen Flanken. Note 3,0
Anton Kade Arbeitete viel, zeigte in Halbzeit eins bei seiner Chance ein enormes Durchsetzungsvermögen. Stand zu Recht in der Startaufstellung. Es war nicht überraschend, dass er den Elfmeter mit einem energischen Antritt erzwang. Note 2,5
Das sind die besten Fanbilder rund um das 2:2 des FCA gegen Hoffenheim
Alexis Claude-Maurice Es war ein Spiel ganz nach seinem Geschmack. Die Hoffenheimer gaben dem FCA-Feingeist enorm viel Platz. Den nützte der Franzose zum schnellen 1:0. Danach blühte er auf und war der auffälligste Offensivakteur auf dem Platz. Hätte seine hervorragende Leistung mit einem verwandelten Elfmeter krönen können, doch den jagte er den Ball unkonzentriert über die Querlatte und vergab damit die Chance auf eine noch bessere Note. Note 2,5
Michael Gregoritsch Gegen seinen Ex-Verein, Hoffenheim war seine erste Station in der Bundesliga, spielte der Österreicher seine ganze Routine und Schlitzhörigkeit aus. Vor dem 2:0 nutzte er geschickt seinen Körper als Hindernis. Und beinahe wäre ihm in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sogar sein zweites Tor an diesem Abend gelungen. Sein Ball landete aber nur auf der Querlatte. Ansonsten werkelte er weiter, nicht immer mit Erfolg, aber mit enormem Einsatz, bis sein Arbeitstag in der 64. Minute beendet war. Note 2,5
Rodrigo Ribeiro (ab 64. für Gregoritsch) Er erarbeitete sich gleich mit seiner ersten richtigen Aktion eine gute Chance. Der junge Portugiese war ein belebendes Element.
Kristijan Jakic (ab 64. für Gouweleeuw) Überraschenderweise bekam Jakic bei der Einwechslung den Vorzug vor Noahkai Banks, weil FCA-Trainer Manuel Baum auf der zentralen Innenverteidiger-Position dem routinierten Kroaten mehr vertraute als dem talentierten Banks. Jakic zahlte dieses Vertrauen mit einer soliden Leistung zurück.
Elvis Rexhbecaj (ab 78. für Wolf) Kam für Wolf, rückte dann aber gleich ins defensive Mittelfeld, wo er Robin Fellhauer ablöste, der dann die Wolf-Position einnahm. Eine Personalrochade, die Sinn machte.
Mert Kömür (ab 88. Claude-Maurice) Unter Sandro Wagner noch gehegt und getätschelt, spürt das Offensiv-Talent derzeit den rauen Bundesliga-Alltag mit wenig Spielzeit.
Isamel Gharbi (ab 88. Kade) An seinem 22. Geburtstag durfte der tunesische Nationalspieler wenigstens ein paar Minuten auf dem Platz stehen. Ansonsten muss er derzeit viel Geduld aufbringen.
Es werden nur Spieler benotet, die länger als 30 Minuten auf dem Platz standen.
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