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FC Augsburg: Unentschieden gegen Hoffenheim: Der FCA tritt auf der Stelle

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Unentschieden gegen Hoffenheim: Der FCA tritt auf der Stelle

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    Michael Gregoritsch (FC Augsburg) jubelt nach seinem Tor zum 2:0.
    Michael Gregoritsch (FC Augsburg) jubelt nach seinem Tor zum 2:0. Foto: Harry Langer, dpa

    Es war einer dieser besonderen Momente. Als die Spieler des FC Augsburg um kurz vor 20 Uhr den Rasen zum Aufwärmen betraten, führte sie Jeffrey Gouweleeuw an. Erstmals wieder nach seiner Verletzung am Innenband, die ihn fast sechs Monate zum Zuschauen gezwungen hatte. Vor einer Woche beim 1:1 in Hamburg war der Niederländer bereits im Kader, kam aber nicht zum Einsatz. Beim 2:2 gegen 1899 Hoffenheim am Freitagabend vor 28.600 Fans stand er in der Startelf für den gesperrten Keven Schlotterbeck.

    Als Gouweleeuw das Spielfeld betrat, war der Jubel groß. Der Kapitän ist zurück. Die Fans freute es, wie sich auch beim Verlesen der Aufstellung zeigte. Seinen Nachnamen riefen sie besonders laut. Dem Niederländer kann zugetraut werden, die Defensive zu stabilisieren. In den vergangenen vier sieglosen Partien war das nicht immer gelungen. Die Hereinnahme von Gouweleeuw war die einzige Änderung im Vergleich zum 1:1 in Hamburg. Auch weil Han-Noah Massengo krankheitsbedingt fehlte. Er war bereits beim HSV nicht richtig fit gewesen und erst in den letzten Minuten zum Einsatz gekommen. Kristijan Jakic, der von den Länderspielen mit Kroatien angeschlagen zurückgekommen war, stand am Freitag immerhin wieder im Kader. Dort fehlte Ersatztorwart Nediljko Labrovic aus privaten Gründen.

    Beim letzten FCA-Spiel gegen Hoffenheim war Sandro Wagner noch Trainer

    Das Hinspiel Ende November in Hoffenheim war ein wichtiger Moment in der Saison des FCA. Die 0:3-Niederlage, die recht früh feststand und in der Höhe nicht wirklich die Chancenlosigkeit der Gäste widerspiegelte, war die letzte Partie von Sandro Wagner, Der hoch gehandelte Trainer hatte im Anschluss in Gesprächen mit den Verantwortlichen nicht mehr vermitteln können, dass er selbst noch an ein erfolgreiches Wirken glaubt. Die Trennung war die Folge, Manuel Baum übernahm. Zunächst interimsmäßig, mittlerweile auf jeden Fall bis Sommer. Was danach folgt, ist offen.

    Das sind die besten Fanbilder rund um das 2:2 des FCA gegen Hoffenheim

    m Freitag empfing der FCA die TSG Hoffenheim. Mit einem 2:2 gingen die Mannschaften auseinander. Das sind die besten Fanbilder aus der WWK-Arena.
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    Am Freitag empfing der FCA die TSG Hoffenheim. Mit einem 2:2 gingen die Mannschaften auseinander. Das sind die besten Fanbilder aus der WWK-Arena.

    Das Rückspiel am Freitagabend hatte zunächst keinerlei Ähnlichkeit mit dem nasskalten Samstag Ende November. Der FCA war von Beginn an griffig und zweikampfstark. Auch spielerisch ließ sich der Vortrag sehr ansehnlich an. Wobei nicht zu verkennen war, dass die bislang so starken Hoffenheimer in einer kleinen Krise stecken. Der FCA nutzte das. Durch einen spielfreudigen Alexis Claude-Maurice, der in der 11. Minute für die Führung sorgte. Nach einer Einzelaktion gegen mehrere Hoffenheimer schloss er präzise aus gut 16 Metern flach ins Eck. Michael Gregoritsch ließ in der 14. Minute das 2:0 folgen. Die Augsburger schienen auf dem besten Weg, ihr Ziel zu erreichen. Die 35-Punkte-Marke hatte Baum am Donnerstag ausgerufen. Als Zwischenziel, das wohl den Klassenerhalt bedeuten würde. Mit drei Punkten gegen Hoffenheim wäre das gelungen. Hoffenheim aber wehrte sich.

    In der 14. Minute schoss Gregoritsch den FCA zur 2:0 Führung

    Die Gäste glichen noch vor der Pause aus. Warum, das wissen sie selbst wohl nicht so genau. Ihre Spielweise war nicht zwingend, um zwei Tore zu erzielen. Weil der FCA aber einmal bei einer Ecke unaufmerksam war, köpfte Robin Hranac freistehend zum 1:2 (35.) ein. Und weil Finn Dahmen eine falsche Entscheidung traf, markierte Bazoumana Touré den Ausgleich (42.). Augsburg Torwart hatte auf eine Hereingabe spekuliert, der Hoffenheimer aber wählte das Tor aus schwierigem Winkel als Ziel – eine Idee, die dank Dahmens Mithilfe aufging. Plötzlich stand eine Partie unentschieden, die die Augsburger dominiert hatten. In der Nachspielzeit hatte Gregoritsch die Chance auf die erneute Führung, sein Schuss aber donnerte an die Latte.

    In der zweiten Hälfte ging es zunächst hektisch zu, auch neben dem Rasen. Hoffenheims Co-Trainer Moritz Volz tauchte sogar vor der Augsburger Trainerbank auf. Schiedsrichter Daniel Schlager hatte Mühe, die Situation zu beruhigen. In der 64. Minute endete der Arbeitstag von Jeffrey Gouweleeuw. Ihn ersetzte Kristijan Jakic als zentraler Teil der Dreierkette. Youngster Noahkai Banks blieb auf der Bank, was überraschte. Ist die Innenverteidigung doch nicht unbedingt die Lieblingsposition von Jakic. Ihn aber zog Manuel Baum, dem Eigengewächs vor. In der Folge mühten sich beide Teams um den Siegtreffer, die große Chance hatte allerdings der FCA. Nach einem Foul an Anton Kade gab es Strafstoß. Claude-Maurice trat an, schoss aber weit über das Tor (85.). Hätte er getroffen, er wäre zweifelsfrei der Augsburger Mann des Spiels gewesen.

    Derweil soll der FCA vor der Verpflichtung eines Talents von RB Leipzig stehen. Wie Sky berichtet, soll sich der 18-jährige Faik Sakar bereits mit dem FCA mündlich geeinigt haben. Geschäftsführer Michael Ströll wollte das Gerücht vor dem Spiel bei Sky nicht kommentieren. Er sagte lediglich, Sakar sei ein interessanter Spieler.

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