Gemeinhin gilt Marinko Jurendic als äußerst besonnener Mensch. Schon Minuten nach einem Bundesligaspiel schaltet der umgängliche Schweizer in den Analyse-Modus. Lässt Emotionen Emotionen sein, lässt sich von rationalem Denken leiten. Nach dem turbulenten, teils aufwühlenden 2:3 (1:2) gegen den FSV Mainz 05 indes, fiel es ihm schwer, an sich zu halten. Vor allem zwei Szenen, die sich unmittelbar auf die Begegnung und deren Ausgang ausgewirkt hatten, beschäftigen den Sportdirektor des FC Augsburg am späten Freitagabend im Bauch der Arena. „Ich habe totales Unverständnis. Wir haben uns vorgenommen, wir reden nicht mehr darüber. Aber das wird schwierig.“ Was Jurendic meinte, waren Entscheidungen des Schiedsrichters Sören Storks auf dem Platz, vor allem aber das mehrmalige Eingreifen von Videoschiedsrichter (VAR) Pascal Müller.
FC Augsburg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren