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FC Augsburg: Kade jubelt, Rexhbecaj trauert: So lief es für die FCA-Spieler im Nationaldress

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Kade jubelt, Rexhbecaj trauert: So lief es für die FCA-Spieler im Nationaldress

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    Anton Kade (links) jubelt mit Finn Jeltsch über seinen Treffer zum 2:0 gegen Griechenland.
    Anton Kade (links) jubelt mit Finn Jeltsch über seinen Treffer zum 2:0 gegen Griechenland. Foto: Yorgos Karahalis, dpa

    Die Nationalspieler des FC Augsburg kehren nach und nach aus ihren Auswahlteams zurück – mit unterschiedlichen Geschichten im Gepäck. Besonders positiv verlief das Länderspielfenster für Anton Kade und Mert Kömür, die mit der deutschen U21 einen 2:0-Sieg gegen Griechenland feierten. Beide hatten in der Startelf gestanden, Kömür war kurzfristig für den angeschlagenen Brajan Gruda in die Anfangsformation gerückt.

    Erstes U21-Länderspieltor für Anton Kade

    Kade zeigte sich früh aktiv und prüfte bereits in der 10. Minute Torhüter Nikolaos Botis mit einem strammen, aber zu zentralen Abschluss. In der 73. Minute machte es der 22-Jährige besser: Nach einem Freistoß von Tom Bischof verlängerte ein griechischer Spieler den Ball, Kade lauerte am langen Pfosten und köpfte ihn präzise zur Entscheidung ins Netz. Es war sein erstes Tor im vierten U21-Länderspiel. In der 87. Minute wurde Kade durch Dzenan Pejcinovic ersetzt. Der Treffer kommt für Kade zur rechten Zeit: Am Samstag gastiert der FCA beim Hamburger SV – gegen jenen Gegner war er bereits im Hinspiel beim 1:0-Erfolg der Matchwinner.

    Kömür spielte offenbar vor den Augen zahlreicher Scouts und nutzte seine Chance ebenfalls. Obwohl der 20-jährige Mittelfeldspieler noch bis 2029 an den FCA gebunden ist, gilt ein Sommerwechsel angesichts des angeblichen Interesses von AC Mailand, SSC Neapel, FC Porto und PSV Eindhoven als möglich.

    Deutsche U21 springt an die Tabellenspitze

    Durch den Sieg zog die Mannschaft von Trainer Antonio di Salvo an Griechenland vorbei und übernahm mit nun 18 Punkten aufgrund der besseren Tordifferenz (+18 gegenüber +17) die Tabellenführung. Damit rückt die direkte Qualifikation für die U21-EM 2027 in Albanien und Serbien in greifbare Nähe. Der Tabellenzweite muss den Umweg über die Play-offs nehmen.

    FCA-Spieler Elvis Rexhbecaj verpasst WM knapp

    Weniger glücklich verlief der Dienstag für Elvis Rexhbecaj. Im Play-off-Finale kämpfte der Mittelfeldspieler des FC Augsburg mit dem Kosovo gegen die Türkei beherzt, doch das Team aus dem 1,7-Millionen-Einwohner-Land unterlag mit 0:1 und verpasste seine erste WM-Teilnahme. Rexhbecaj stand in der Startelf, musste in der heißen Schlussphase jedoch Platz für den Ex-Bremer Milot Rashica machen, der in der 80. Minute eingewechselt wurde. FCA-Trainer Manuel Baum hatte die Ausgangslage bereits am Dienstag realistisch eingeschätzt: „Es wäre eine Sensation, wenn der Kosovo sich qualifizieren würde.“

    Gharbi rein, Khedira raus

    Auch die weiteren Augsburger Nationalspieler sammelten Einsatzminuten oder gehörten zumindest zum Aufgebot: Fabian Rieder spielte beim 0:0 der Schweiz gegen Norwegen bis zur 73. Minute, ehe Hamburgs Miro Muheim in die Partie kam. Michael Gregoritsch wurde beim 1:0-Sieg Österreichs gegen Südkorea in der 61. Minute für Marko Arnautovic eingewechselt. Ismaël Gharbi kam beim torlosen Remis Tunesiens gegen Kanada in der 70. Minute für den Ex-Augsburger Rani Khedira ins Spiel, konnte dem Spiel jedoch keine entscheidende Wendung mehr geben.

    Ohne Einsatz blieben Kristijan Jakic (beim 1:3 Kroatiens gegen Brasilien in Florida), Dimitrios Giannoulis (beim 0:0 gegen Ungarn) und Finn Dahmen (beim 2:1 Deutschlands gegen Ghana), wobei Dahmen am Mittwoch bereits wieder mit dem FCA trainierte. Rodrigo Ribeiro kam beim 3:0-Erfolg der portugiesischen U21 gegen Schottland zu einem Kurzeinsatz.

    Manuel Baum über Augsburgs Vorteil

    Nach der Länderspielpause treffen die Nationalspieler nun wieder in Augsburg ein. Trainer Manuel Baum erklärte dazu am Dienstag: „In der Regel ist es so, dass es einen sportlichen Check-In gibt, dann müssen wir schauen, wie erholt sie sind. Sie werden tröpfchenweise kommen. Ich gehe davon aus, dass am Donnerstag das erste Training mit allen sein wird.“ Gleichzeitig zog er ein positives Fazit der Trainingswoche: „Wir hatten den Vorteil, dass die komplette Abwehrkette da war, nur Dimi (Dimitrios Giannoulis, Anm. d. Red.) hat gefehlt.“

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