Fabian Rieder kam am Sonntag noch beim Punktspiel von Stade Rennes gegen Angers SCO (1:1) zu einem Kurzeinsatz. Flog dann mit seiner Freundin nach Stuttgart (in Augsburg herrscht Nachtlandeverbot) und fuhr spätabends noch nach Augsburg. Am Montag stand dann der Medizincheck an, ehe der Vertrag bis 2030 unterschrieben wurde.
Fabian Rieder gewann mit dem VfB Stuttgart den DFB-Pokal
In der vergangenen Saison spielte der 23-jährige Schweizer auf Leihbasis für den VfB Stuttgart und gewann mit den Schwaben den DFB-Pokal. Der 23-Jährige absolvierte 21 Bundesliga-Partien, vier DFB-Pokal-Spiele sowie acht Begegnungen in der Champions League und steuerte wettbewerbsübergreifend neun Scorerpunkte (zwei Tore und sieben Vorlagen) bei. Als technisch starker Linksfuß ist er im zentralen Mittelfeld sowie auf den offensiven Außenbahnen flexibel einsetzbar. Mit seinem Ausbildungsverein Young Boys Bern wurde er dreimal Schweizer Meister und bestritt bislang 19 Länderspiele (ein Tor) für die Schweiz.
„Es ist uns gelungen, mit Fabian einen international erfahrenen und begehrten Spieler für den FCA zu gewinnen. Er überzeugt mit seiner guten Übersicht und verfügt über einen starken linken Fuß. Dazu ist er extrem laufstark und verkörpert auf dem Platz genau den Charakter, den wir wollen“, sagt FCA-Sportdirektor Benjamin Weber.
„Die Gespräche mit den Verantwortlichen und dem Cheftrainer waren top, sodass ich schnell begeistert von der Idee war, nach Augsburg zu wechseln. Ich bin überzeugt, dass der FCA mir optimale Bedingungen für meine sportliche und persönliche Weiterentwicklung bietet. Ich freue mich sehr auf die kommenden Jahre und darauf, erstmals in einem Heimspiel auflaufen zu dürfen“, so Fabian Rieder, der beim FCA die Rückennummer 32 tragen wird.
Die Ablösesumme soll sieben Millionen Euro betragen
Die Verpflichtung des offensiven Mittelfeldspielers, der in der Zentrale die Angriffsbemühungen einleiten soll, lässt sich der FCA einiges kosten. Angeblich soll der Bundesligist an den französischen Erstligisten Stade Rennes rund sieben Millionen Euro Ablöse zahlen. Den Schweizer Nationalspieler hatte der FCA schon im Winter auf der Interessentenliste, und er soll ein Wunschspieler von Sandro Wagner sein.
Rieder blieb aber am Montag nicht lange in Augsburg. Er reiste schnell weiter zur Schweizer Nationalmannschaft, die sich in der deutschen Gemeinde Horben (bei Freiburg) auf die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Slowenien und den Kosovo vorbereitet.
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