Zweiter Neuzugang am letzten Tag der Transferperiode nach Fabian Rieder. Der 21-jährige Offensivspieler Ismaël Gharbi wechselt auf Leihbasis bis zum Saisonende vom portugiesischen Erstligisten SC Braga in die Fuggerstadt. Zusätzlich besitzt der FCA eine Kaufoption. Schon am Sonntag hatte er den Medizincheck in Augsburg absolviert. Der 21-jährige Ismaël Gharbi, der bevorzugt auf der linken Außenbahn agiert, wurde in der Jugend von Paris Saint-Germain ausgebildet.
Punktspiel-Debut neben Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappé
Im Mai 2022 feierte der Flügelspieler dann an der Seite von Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappé beim 2:2 gegen Troyes sein Ligadebüt für PSG. Nach zwölf Pflichtspielen und zwei gewonnenen Meisterschaften schloss sich Gharbi zunächst auf Leihbasis dem FC Stade-Lausanne-Ouchy in der Schweiz an. Dort sammelte er in 31 Spielen 13 Scorerpunkte (sieben Tore und sechs Vorlagen). Zur Saison 2024/25 wechselte der 21-Jährige zum SC Braga nach Portugal, wo er in 38 Einsätzen zehn Scorerpunkte (vier Tore und sechs Vorlagen) beisteuerte.
„Mit Ismaël gewinnen wir einen dribbelstarken Offensivspieler. Trotz seiner erst 21 Jahre bringt er bereits Erfahrung auf höchstem Niveau mit. Seine Stärke im Eins-gegen-Eins und seine Flexibilität werden unser Spiel entscheidend bereichern“, sagt FCA-Sportdirektor Benjamin Weber. „Als das Angebot vom FC Augsburg kam, war für mich sofort klar, dass ich diese Chance ergreifen möchte. Der FCA ist ein ambitionierter Klub, dessen Spielweise sehr gut zu mir passt. Ich freue mich sehr darauf, in der Bundesliga zu spielen, und möchte mit meiner Mentalität und Kreativität auf dem Platz vorangehen. Ich kann es kaum erwarten, die Fans in unserem Stadion zu treffen“, erklärt Ismaël Gharbi, der beim FCA mit der Rückennummer 11 auflaufen wird.“
Erstmals bei der Nationalmannschaft Tunesiens
Bis er aber ins Training einsteigen wird, wird es noch dauern. Denn der 21-Jährige wurde nun erstmals für die Nationalmannschaft Tunesiens nominiert, wo er mit Elias Saad auf einen künftigen Augsburger Teamkollegen trifft. Gharbis Vater stammt aus Tunesien, seine Mutter aus Spanien, aufgewachsen ist er in Frankreich. Darum hatte Gharbi vor seiner Berufung zur tunesischen A-Nationalmannschaft für die Jugend-National-Mannschaften Spaniens und Frankreichs gespielt.
Für Sandro Wagner erhöhen sich damit die Variationsmöglichkeiten auf der linken Außenbahn. Dort ist noch nicht abzusehen, wie lange Dimitrios Giannoulis mit seiner Oberschenkelverletzung, die er sich gegen die Bayern zugezogen hat. Linksverteidiger Mads Pedersen scheint in den Planungen von Trainer Wagner keine Priorität zu haben. Denn gegen die Bayern wurde Neuzugang Anton Kade eingewechselt. Der rückte auf die rechte Seite und Robin Fellhauer auf links. Was auffällt: Wagner setzt auf offensiv ausgerichtete Außenbahnspieler.
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