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FCA verliert 0:2: Leverkusen ist eine Nummer zu groß

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Leverkusen ist für den FCA eine Nummer zu groß

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    Der FC Augsburg kämpft am 31. Spieltag gegen Bayer Leverkusens – vergebens.
    Der FC Augsburg kämpft am 31. Spieltag gegen Bayer Leverkusens – vergebens. Foto: Federico Gambarini, dpa

    Christian Dingert machte die Sprechprobe. Um die Technik zu überprüfen, sprach der Schiedsrichter gut eineinhalb Stunden vor Spielbeginn einen Probetext in sein Mikrofon. Dingert also stand in dem noch weitgehend leeren Stadion auf dem Rasen und erzählte über die Lautsprecher von einer Videoüberprüfung einer elfmeterwürdigen Situation. Das Stadion in Leverkusen gehört zu jenen Schauplätzen der Fußball-Bundesliga, in denen der Schiedsrichter durch den Videoassistenten korrigierte Entscheidungen über Lautsprecher erklären kann.

    FC Augsburg gegen Bayer Leverkusen: 2:0 fällt in der 26. Minute

    In der 26. Minute wurde aus der Probe ernst. Bayer Leverkusen hatte gegen den FC Augsburg das vermeintliche 2:0 durch Nathan Tella erzielt, der aber war bei seinem Kopfball im Abseits gestanden, was allerdings erst der Videoassistent erkannte. Dingert also verkündete über sein Mikrofon, dass das Tor keine Anerkennung finden würde. Gut für den FC Augsburg, der dennoch vor 29.563 Fans mit 0:2 unterlag. Leverkusen hatte einen zumindest zeitweise spielfreudigen Tag erwischt, während die zuletzt so stabile FCA-Defensive vor allem in Hälfte eins kaum Kompaktheit erkennen ließ. Damit verschiebt sich auch die Meisterfeier des FC Bayern München um mindestens eine Woche. Und die Augsburger erlitten einen Rückschlag für ihre ohnehin nur zaghaften Träume vom internationalen Geschäft.

    Jess Thorup hatte seine Mannschaft auf einer Position im Vergleich zum Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt vor einer Woche verändert. Für Mert Kömür begann Elvis Rexhbecaj, was dem Augsburger Spiel mehr Körperlichkeit und Robustheit verleihen sollte. Wirklich auf ging diese Idee nicht, die Gäste ließen Leverkusen ungewöhnlich viel Platz zum Kombinieren.

    Drei Spieler des FC Augsburg konnten zum 31. Spieltag nicht auf den Platz

    Im Kader der Augsburger standen am Samstag mit Felix Meiser und Juan Cabrera zwei Spieler aus der U23, da sich Mads Pedersen (Sprunggelenk) und Steve Mounie (Rücken) am Freitag kurzfristig abgemeldet hatten. Mergim Berisha fehlte ebenfalls. Der Stürmer hat sich eine kleine Muskelverletzung im Bereich der Adduktoren zugezogen und muss einige Tage pausieren. Immerhin ist diesmal die Sehne im Gegensatz zu seiner vorherigen Muskelblessur nicht betroffen.

    Leverkusens Florian Wirtz und Augsburgs Chrislain Matsima kämpfen um den Ball.
    Leverkusens Florian Wirtz und Augsburgs Chrislain Matsima kämpfen um den Ball. Foto: Federico Gambarini, dpa

    In den ersten Minuten überließen die Gastgeber dem FCA den Ball, was bei einem konsequenteren Ausspielen vor dem Tor zu guten Chancen hätte führen können. In der Folge aber riss der Tabellenzweite das Geschehen mehr und mehr an sich, was auch dank zurückhaltendem Abwehrverhalten der Augsburger mühelos gelang. So durfte Patrik Schick bereits in der 13. Minute über die Führung jubeln. Über wenige Stationen war der Ball beim Stürmer gelandet, dessen Schuss von Chrislain Matsima abgefälscht unter der Torlatte im Netz landete. Kurz vor dem Seitenwechsel legten die Gastgeber das 2:0 (45.+1) nach, als Emiliano Buendia recht ungestört aufs Tor schießen durfte.

    FC Augsburg musste viele Gegenangriffe von den Leverkusenern abwehren

    In Hälfte zwei hielten die Gäste besser mit. Sie näherten sich in der Statistik der Torschüsse an und ließen auch in der Defensive nicht mehr so viele Räume offen Leverkusen wirkte nun deutlich gehemmter, während der FCA zu Möglichkeiten kam. Weil Bayers Torwart Matej Kovar mehrfach bei Flanken am Ball vorbeigriff. Und weil die eigenen Angriffsversuche zielstrebiger wurden. So verpasste Claude-Maurice mit einem Fernschuss der Tor nur knapp, während der eingewechselte Phillip Tietz einen Kopfball aus wenigen Metern in die Arme von Kovar beförderte (75.).

    Die Augsburger hätten noch für deutlich mehr Spannung in der Schlussphase sorgen können, mussten aber bei den Leverkusener Gegenangriffen auch immer den dritten Gegentreffer befürchten. Der fiel trotz guter Möglichkeiten nicht mehr, der Bayer-Sieg aber war letztlich ungefährdet.

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