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Kommentar: FCA zeigt sich nach Katastrophenstart erholt – aber es bleibt brenzlig

Kommentar

FCA zeigt sich nach Katastrophenstart erholt – aber es bleibt brenzlig

Marco Scheinhof
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    Zwei Spiele, zwei Punkte: Besser als nichts. So könnte man die Geste von FCA-Trainer Manuel Baum deuten.
    Zwei Spiele, zwei Punkte: Besser als nichts. So könnte man die Geste von FCA-Trainer Manuel Baum deuten. Foto: Harry Langer, dpa

    Der Jahresauftakt des FC Augsburg hatte Schlimmes befürchten lassen. Das 0:4 bei Borussia Mönchengladbach hatte viele Zweifel aufkommen lassen, weil die Mannschaft die Grundtugenden nicht auf den Platz gebracht hatte. Weil die Leistung katastrophal war, was Trainer, Verantwortliche und Spieler gleichermaßen überraschte. Nach dem Trainerwechsel von Sandro Wagner zu Manuel Baum schienen die Augsburger zum Ende des vergangenen Jahres auf dem richtigen Weg. Ehe der kalte Sonntagnachmittag in Mönchengladbach sie kräftig aus der Spur schmiss.

    Eine wichtige Reaktion auf das 0:4 bei Borussia Mönchengladbach

    Die Reaktion darauf aber war ebenso wichtig wie überzeugend, der FCA ist zurück in der Spur. Im Heimspiel gegen Union Berlin fehlte nicht viel zum erhofften Sieg. Die Augsburger waren wieder stabil aufgetreten, wenngleich der spielerische Vortrag noch viel Luft nach oben hatte. Gegen den SC Freiburg legten nun die Augsburger im zweiten Heimspiel in Folge nach, auch wenn wieder nur ein Punkt heraussprang. Das gibt ein besseres Gefühl für die anstehenden Aufgaben. Die Situation bleibt dennoch brenzlig.

    Weil der Abstand nach unten gering ist. Weil der kommende Gegner FC Bayern heißt. Und weil nach dem Spiel in München richtungsweisende Partien folgen. Gegen St. Pauli, Mainz und Heidenheim. Gegen Gegner also, die allesamt hinter dem FCA platziert sind. Und gegen die die Augsburger in der Hinrunde verloren haben. Eine solche Schwächephase können sich die Augsburger nicht mehr leisten.

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