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„Ruhe in Frieden“: Emotionale Reaktionen auf den Tod von Ex-FCA-Torhüter Alexander Manninger

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„Was du uns mitgegeben hast, bleibt für immer“ – So trauert die Fußballwelt um Alexander Manninger

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    Der ehemalige FCA-Torhüter Alexander Manninger ist in Salzburg bei einem Verkehrsunfall gestorben.
    Der ehemalige FCA-Torhüter Alexander Manninger ist in Salzburg bei einem Verkehrsunfall gestorben. Foto: Tobias Hase, dpa

    Der ehemalige Torwart des FC Augsburg, Alexander Manninger, ist im Alter von 48 Jahren verstorben. Nach Angaben der Polizei wurde er am Donnerstagmorgen in seiner Heimat Salzburg in seinem Auto sitzend an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Zug erfasst.

    Manninger hütete von 2012 bis 2016 das Tor des FC Augsburg. Seine Profilaufbahn begann bereits 1994/95 bei Austria Salzburg. Im Laufe seiner Karriere spielte er auch für internationale Spitzenklubs, häufig als Ersatztorhüter. Zu seinen größten Erfolgen zählen die englische Meisterschaft 1997 mit dem FC Arsenal sowie der FA-Cup 1998. Bevor er 2012 nach Augsburg wechselte, gewann er zudem die italienische Meisterschaft mit Juventus Turin. Seine Karriere ließ er 2017 beim FC Liverpool unter Trainer Jürgen Klopp ausklingen.

    FC Augsburg trauert um Alexander Manninger

    Für die österreichische Nationalmannschaft absolvierte Manninger 33 Länderspiele. Als erster Spieler aus dem Alpenland schaffte er den Sprung in die englische Premier League. Sein unerwarteter Tod hat große Bestürzung ausgelöst. Zahlreiche Weggefährten und auch Vertreter des FC Augsburg haben ihre Anteilnahme gezeigt.

    FCA-Geschäftsführer Michael Ströll zeigte sich tief betroffen. „Alex war nicht nur ein erstklassiger Torhüter, sondern auch ein über die Grenzen hinweg geschätzter und herausragender Mensch, der mit seiner Art unsere Mannschaft und unseren gesamten Klub bereichert hat. Es ist schwer zu begreifen, dass Alex nicht mehr unter uns weilt, gerade da er noch vor Kurzem bei uns war. Wir sind in dieser schweren Zeit in Gedanken bei seiner Familie und seinen Angehörigen.“

    Manningers früherer FCA-Torhüterkollege Marwin Hitz schrieb auf Instagram: „Vielen Dank für alles, Alex. Was du uns mitgegeben hast, bleibt für immer. Du wirst immer in unseren Erinnerungen bleiben. Ruhe in Frieden.“

    Auch der FC Arsenal gedachte an seinen ehemaligen Schlussmann: „Jeder bei Arsenal ist schockiert und tief betrübt über den tragischen Tod unseres ehemaligen Torhüters. Alle unsere Gedanken sind in dieser unglaublich traurigen Zeit bei seiner Familie und seinen Liebsten. Ruhe in Frieden, Alex.“

    „Heute ist ein furchtbar trauriger Tag“: So verabschiedet die Fußballwelt Manninger

    Superstar Thierry Henry verabschiedete sich von seinem ehemaligen Mitspieler mit den Worten: Ich bin im Herzen bei seiner Familie.“

    Ähnlich äußerte sich der FC Liverpool: „Die Gedanken aller bei LFC sind bei Alex‘ Familie und Freunden in dieser schweren Zeit.“

    Auch Juventus Turin fand deutliche Worte der Trauer: „Heute ist ein furchtbar trauriger Tag. Er hat uns nicht nur als großartiger Sportler verlassen, sondern auch als Mensch mit seltenen Werten: Bescheidenheit, Engagement und einer außergewöhnlichen professionellen Einstellung. Juventus drückt sein Beileid zum Tod von Alex Manninger aus und schließt sich dem Schmerz der Familie an.“

    Der ehemalige Weltklasse-Torhüter Gianluigi Buffon verfasste einen sehr emotionalen und ausführlichen Nachruf: „Jedes Wort ist überflüssig. Jede Träne wäre nur eine mehr für den Verlust eines großartigen Freundes und einer großartigen Person, die ich immer bewundert habe. Du hast es dir ausgesucht, trotz der Anziehungskraft der Fußballwelt unabhängig zu bleiben und hast dein Glück in den einfachen Dingen gesucht: ein gesundes Leben in den Wäldern, das Angeln, die Natur, die Familie. Das war dein Lebensmotto. In einer Welt, die oft gebückt und unterwürfig ist und nach Macht, Karriere und leichtem Gewinn strebt, hast du stets deine Freiheit eingefordert und bist aufrecht geblieben – mit dem Stolz eines Menschen, der weiß, was er will. Du hattest die Stärke, dich von all dem zu distanzieren und uns mit deinem verschmitzten Lächeln zu betrachten, als wolltest du sagen: ‘Ihr seid alle verrückt, ihr werdet mich niemals bekommen.‘ Ich hoffe – nein, ich bin sicher –, dass du von dort oben weiterhin deine wunderbaren Kinder und deine junge Frau begleiten wirst. Ruhe in Frieden. Gigi.“

    Der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) erinnerte an Manninger als prägende Figur im nationalen Fußball. ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel schrieb: „Alexander Manninger war auf und neben dem Platz ein herausragender Botschafter des österreichischen Fußballs. Mit seiner internationalen Karriere hat er Maßstäbe gesetzt und viele junge Torhüter inspiriert und geprägt. Seine Professionalität, seine Ruhe und seine Verlässlichkeit haben ihn zu einem wichtigen Bestandteil seiner Mannschaften und auch des Nationalteams gemacht. Seine Leistungen verdienen höchsten Respekt und werden unvergessen bleiben. In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei seiner Familie und seinen Angehörigen.“

    Österreichs Sportwelt nimmt Abschied von Alexander Manninger

    Der einstige österreichische Nationalstürmer Marc Janko schrieb auf Instagram: “Die Ö-Fußballwelt hat nicht nur einen sehr verdienstvollen Fußballer verloren, es hat außerdem eine Familie ihren herzensguten Papa verloren! Unser Beileid an alle, die Alex gut gekannt haben.“

    Der frühere Bayern-Profi Andreas Herzog spielte mit Manninger in der Nationalmannschaft zusammen und würdigte ihn als Mensch und Sportler. „Er war ein total liebenswerter Mensch, der immer am Boden geblieben ist und sportlich war er ein absoluter Top-Profi. Auch in den letzten Jahren haben wir immer, wenn wir uns gesehen haben, eine richtige Freude gehabt. Er war ein ruhiger, unglaublich netter Mensch und überall, wo er gespielt hat auch sehr beliebt. Ich spreche seiner Familie und seinen Angehörigen mein tiefstes Beileid aus.“

    Nach seinem Rücktritt mit 39 Jahren bei Liverpool hatte Manninger selbst gesagt: „Ich war der erste Österreicher in der Premier League, der erste junge Goalie, der für Arsenal gespielt hat - es war alles neu und eine große Erfahrung. Ich habe große Spieler getroffen, habe mit Weltmeistern gespielt, mit Gewinnern des Goldenen Schuhs. Vor 20 Jahren hätte ich mir kaum mehr wünschen können.“

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