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FCA gegen Austria Lustenau: Zwei Siege innerhalb von 24 Stunden

FC Augsburg

Der FC Augsburg feiert zwei Siege innerhalb von 24 Stunden

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    Alexis Claude-Maurice (Mitte) erzielte beide Treffer beim 2:0-Sieg des FC Augsburg in Lustenau.
    Alexis Claude-Maurice (Mitte) erzielte beide Treffer beim 2:0-Sieg des FC Augsburg in Lustenau. Foto: Kolbert-press

    Der FC Augsburg hat das Doppel-Testwoche mit den Partien gegen den FC Memmingen (4:1) am Freitag, und nicht einmal 24 Stunden später, bei Austria Lustenau mit zwei Siegen bestanden. Allerdings tat sich der FCA beim 2:0 (2:0)-Erfolg in Österreich richtig schwer.

    Der österreichische Zweitligist hatte den deutschen Bundesligisten zur Eröffnung seines neuen Stadions eingeladen. Das neue Austria-Stadion, das in eineinhalb Jahren gebaut wurde, hat Platz für 5.138 Zuschauer und war am Samstag ausverkauft. Insgesamt 20,5 Millionen Euro hatte der Stadion-Neubau mit einem Innenraum großteils aus Holz und massiven Beton-Lichtmasten gekostet. Die Einladung erfolgte aus einem besonderen Grund. Die beiden Fan-Lager verbindet seit über zehn Jahre eine enge Freundschaft.

    FC Augsburg erreicht 2:0: Testspiel am Samstag, 19. Juli, gegen Austria Lustenau

    Die Atmosphäre konnte so durchaus mit einem DFB-Pokalspiel der ersten Runde mithalten. Auf der Nordtribüne stand der Anhang des österreichischen Zweitligisten, auf der Südseite die Ultras des FCA. Beide Lager feuerten ihre Teams über die 90 Minuten an.

    Am Freitag beim 4:1-Sieg des FCA in Memmingen hatte alles mehr Freundschaftsspiel-Charakter, auch wenn der FCA die Angelegenheit sehr seriös über die Bühne brachte. Diesmal war die Mannschaft von Trainer Sandro Wagner in Vorarlberg in allen Belangen mehr gefordert.

    Das war dem neuen Trainer im Vorfeld auch bewusst und so stellte er durchaus auf. Natürlich fehlten nach zwei intensiven Trainingswochen mit den geschonten Chrislain Matsima, Dimitrios Giannoulis und den am Vortag eingesetzten Steve Mounié, Keven Schlotterbeck und Cedric Zesiger Leistungsträger. Nicht mit dabei war beim Tagesausflug nach Österreich auch Kristijan Jakic. Der Kroate, der mit Espanyol Barcelona in Verbindung gebracht wird, fehlte aber nicht, weil er schon in Spanien ist, sondern weil er sich in der Trainingswoche leicht verletzt hatte und ebenfalls geschont wurde. Nach Informationen unserer Redaktion gibt es bis dato keine Kontakte zwischen dem FCA und dem spanischen Erstligisten.

    Gute erste Halbzeit: So spielte der FCA beim Testspiel in Österreich

    Dennoch könnte die erste Elf, die Wagner nominiert hatte, mit der einen oder anderen Änderung, durchaus am 17. August beim ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal beim Halleschen FC auflaufen. Da war das Spiel in Lustenau bis zur Halbzeit ein guter Test. Denn der FCA tat sich über eine halbe Stunde sehr schwer, torgefährliche Szenen herauszuspielen. Die größte Torchance hatte Marius Wolf, der in der 27. Minute allein an Austria-Torhüter Domenik Schierl scheiterte. Auf der anderen Seite legte Lustenau im Umschaltspiel die eine oder andere Schwäche in der FCA-Defensive offen, allerdings ohne Folgen.

    Dann folgte der Auftritt von zwei FCA-Akteuren, die das Spiel innerhalb weniger Minuten drehten: Noahkai Banks und Alexis Claude-Maurice.

    In der 34. Minute trat der junge Innenverteidiger energisch Richtung Strafraum an, spitzelte den Ball im Fallen zu Claude-Maurice und der Franzose schlenzte den Ball überlegt zum 1:0 (34.) ins lange Eck. Fünf Minuten später düpierte das Duo mit einem Doppelpass die Austria-Deckung und wieder war es Claude-Maurice, der zur 2:0-Halbzeitführung (39.) einschob. So was nennt man im Fachjargon Unterschiedsspieler.

    Augsburgs Torwart Finn Dahmen (l) und Augsburgs Noahkai Banks (r).
    Augsburgs Torwart Finn Dahmen (l) und Augsburgs Noahkai Banks (r). Foto: Harry Langer, dpa (Archivbild)

    Zweite Halbzeit: FCA-Trainer Sandro Wagner setzte auf die U19

    Nach der Pause war der Erkenntnis-Wert nicht mehr allzu groß. Denn dann begannen die, für die Vorbereitung, üblichen Wechselaktionen. Und das auf beiden Seiten. FCA-Trainer Sandro Wagner setzte die Aktion „Jugend forscht“ intensiv um. Er brachte zur 46. Minute mit Felix Guha, Robert Draghici, Tim Schnitzer und Paul Wolf vier U19-Akteure, dann in der 60. Minute sechs weitere Feldspieler und in der 80. Minute dann noch das übrig gebliebene Duo. Dieser Komplett-Austausch tat dem FCA-Spiel verständlicherweise nicht sonderlich gut, erfüllte aber zwei Aufgaben. Alle Spieler erhielten Spielpraxis, unter anderem feierte auch Pauli-Neuzugang Elias Saad sein Debut, und die kunterbunte Mischung hielt das Ergebnis. Den Fans aus Augsburg und Lustenau war es aber nicht mehr so wichtig, dass sich auf dem Spielfeld nicht mehr viel tat, sie feierten einfach weiter.

    FC Augsburg: Dahmen – Banks (46. Guha/80.Nagata), Gouweleeuw (60. Hummel), Bauer (46. Wolf) – Fellhauer (46. Schnitzer), Rexhbecaj (60. Breithaupt) – Wolf (60. Kabadayi), Kömür (60.Saad) , Claude-Maurice (60. Dong), Sorg (46. Draghici/80. Reinheimer) – Tietz (60. Essende)

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