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Für die Basketballerinnen des TV Augsburg ist die Saison nach dem zweiten Play-off-Spiel beendet

Basketball

Ein starkes zweites Spiel reicht den TVA-Basketballerinnen nicht

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    Diana Balyura (vorne) war im zweiten Play-off-Spiel gegen München mit 19 Punkten die beste Offensivakteurin.
    Diana Balyura (vorne) war im zweiten Play-off-Spiel gegen München mit 19 Punkten die beste Offensivakteurin. Foto: Michael Hochgemuth

    Die Basketballerinnen des TV Augsburg haben im zweiten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie noch einmal alles versucht, mussten sich am Ende jedoch dem Hauptrunden-Ersten, dem TSV Jahn München, mit 67:75 geschlagen geben. Damit entscheidet München die Serie für sich und zieht ins Halbfinale ein, während für Augsburg die Saison endet.

    Bereits vor der Serie waren die Rollen klar verteilt: Als Tabellenachter ging der TVA als klarer Außenseiter in das Duell mit dem Erstplatzierten der Hauptrunde. Doch schon im ersten Spiel hatte Augsburg gezeigt, dass man sich von dieser Ausgangslage nicht einschüchtern lässt – und auch im Rückspiel vor heimischem Publikum trat das Team mutig und kämpferisch auf.

    Die Partie begann allerdings zunächst mit leichten Vorteilen für die Gäste aus München. Augsburg brauchte etwas Zeit, um offensiv ins Spiel zu finden, während Jahn seine Chancen konsequent nutzte und das erste Viertel mit 14:10 für sich entschied.

    Augsburgerinnen kämpfen mit viel Energie

    Im zweiten Abschnitt entwickelte sich dann ein deutlich offeneres Spiel. Der TVA fand offensiv immer bessere Lösungen, setzte auf schnelles Umschaltspiel und suchte immer wieder den Weg zum Korb. Mit viel Energie kämpften sich die Augsburgerinnen zurück in die Partie und gestalteten das zweite Viertel ausgeglichen (24:26). Zur Halbzeit blieb das Spiel, mit einem Rückstand von nur sechs Punkten, völlig offen.

    Auch nach der Pause begegneten sich beide Teams weiter auf Augenhöhe. Augsburg hielt defensiv gut dagegen und ließ den Favoriten nicht entscheidend davonziehen. Im dritten Viertel entwickelte sich erneut ein intensiver Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften immer wieder Antworten fanden. Vor dem Schlussabschnitt war damit weiterhin alles möglich für die Augsburgerinnen (55:64).

    TV Augsburg wirft alles in die Waagschale

    Im letzten Viertel warf der TVA noch einmal alles in die Waagschale. Die Gastgeberinnen verteidigten aggressiv, kämpften um jeden Ball und konnten das Schlussviertel mit 12:11 sogar knapp für sich entscheiden. Dennoch gelang es nicht mehr, den Rückstand komplett aufzuholen.

    Am Ende fehle am Ende, um solche Spiele für sich zu entscheiden, auch die Kaderbreite, so Spielertrainerin Mirijam Unger. Für das erste Spiel in München standen nur acht Spielerinnen im Kader, und auch am vergangenen Wochenende wurden die Rotationsmöglichkeiten mit einer Spielerin mehr nicht größer. Zum Vergleich: Jahn München reiste zum zweiten Spiel mit einem vollen 12er-Kader an.

    Beste TVA-Werferin war Diana Balyura

    Beste Werferin auf Seiten des TVA war Diana Balyura, die mit 19 Punkten immer wieder offensive Akzente setzte und ihr Team im Spiel hielt. Auf Münchner Seite war dagegen Anna Matic an diesem Tag kaum zu stoppen. Mit 21 Punkten avancierte sie zur Topscorerin der Partie und war immer wieder die entscheidende Option im Angriff der Gäste.

    Trotz des Ausscheidens überwiegt beim TVA der Stolz auf die gezeigte Leistung in den Playoffs. „Dadurch, dass wir das Saisonziel mit dem Einzug in die Play-offs schon erreicht haben, sind wir entspannt in die Serie gegen Jahn gegangen“, so die 38-Jährige. „Jahn wird meiner Meinung nach auch am Ende der Saison in die Zweite Bundesliga aufsteigen.“

    Mit dem Viertelfinal-Aus ist die Saison für den TV Augsburg beendet. Nach einer Spielzeit mit vielen intensiven Partien und einer kämpferischen Play-off-Serie richtet sich der Blick nun bereits nach vorne. Die gezeigten Leistungen gegen den Hauptrunden-Ersten haben deutlich gemacht, dass in dieser Mannschaft viel Potenzial steckt – eine Basis, auf der in der kommenden Saison aufgebaut werden soll. „Die Truppe bleibt soweit zusammen und dann sehen wir, was im nächsten Jahr möglich ist“, so die bundesligaerfahrene Unger.

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