Die Augsburger Fußball-Regionalligisten hoffen beide am Samstag (14 Uhr) nach der langen Winterpause endlich in die Restsaison starten zu können. Dabei empfängt die zweite Mannschaft des FC Augsburg (15. Platz/15. Punkte) im Rosenaustadion die SpVgg Ansbach (12. Platz/23 Punkte).
Schlusslicht TSV Schwaben (12 Punkte/18. Platz) tritt die weite Auswärtsfahrt zum SV Viktoria Aschaffenburg (13 Punkte/16. Platz) an.
FC Augsburg II: Markus Feulner ist mit seinen Jungs vor dem Beginn der Frühjahresrunde sehr zufrieden. Insbesondere die Leistung in dem kurzfristig vereinbarten Stadtderby gegen den TSV Schwaben Augsburg gefiel dem Trainer. „Den Schwung aus der Vorbereitung müssen wir jetzt mitnehmen“, erklärt Feulner, der anfügt: „Wir müssen uns für die Idee, wie wir Fußball spielen möchten, belohnen. Sehr zufrieden ist der ehemalige Bundesligaprofi auch mit seinen Neuzugängen. „Thomas Kastanaras und Ryoto Onoda bringen uns weiter“, sagt Feulner und weiter: „Beide sind schon ausgezeichnet integriert. Onoda lernt schon fleißig Deutsch, der Japaner wohnt im Internat an der Paul-Renz-Akademie.“ Verzichten müssen die Gastgeber allerdings auf den verletzten Kerim Yaman. Mit den Ansbachern haben die Augsburger noch eine Rechnung offen. Die Ansbacher setzten sich in einem verrückten Spiel 3:2 durch, nachdem sie zweimal in Rückstand geraten waren. Die Mittelfranken glichen in der Nachspielzeit zum 2:2 aus und sorgten in der 21. Minute (!) der Nachspielzeit für den 3:2-Siegtreffer.
TSV Schwaben: Bei Max Wuschek hat sich die gute Laune, die der Fußballchef der Violetten zu Beginn der Trainingseinheiten Mitte Januar durchaus versprühte, wieder in Luft aufgelöst. Der Grund ist klar: Die Liste der kranken und verletzten Akteure hat sich zuletzt wieder stark erhöht. „Das ist eine Katastrophe“, hält der erfahrene Funktionär mit seinem Gemütszustand nicht hinter dem Berg. Und das ausgerechnet vor der Sechs-Punkte-Partie in Aschaffenburg. Nicola Della Schiva, Benni Krug, Marc Sodji, Lukas Ramser, Marco Greisel, Jonas Greppmeir und Basti Kurz sind angeschlagen oder stehen am Samstag Spielertrainer Matthias Ostrzolek gar nicht zur Verfügung. Doch bange machen gilt bei den Schwabenrittern vor der rund 300 Kilometer langen Fahrt an die hessische Grenze nicht. Egal, wie angespannt die Situation auch ist, mit leeren Händen möchten die Gäste nicht nach Augsburg zurückkehren. Zwei Spieler haben die Schwabenritter im Winter verlassen. Turgay Karvar (29) wechselt zum Augsburger Kreisligisten Tur Abdin, Arda Yücel (20) zieht es zum Kreisklassisten Fatih Spor Asbach-Bäumenheim.
Ex-FCA-Profi Felix Luz trainiert Schwaben-Gegner
Wobei die Hausherren in ihrem legendären Stadion am Schönbusch wohl mit breiter Brust antreten werden. Mit Felix Luz (44), der auch schon beim FC Augsburg in der Zweiten Bundesliga kickte, haben die Unterfranken in der Winterpause einen neuen Trainer verpflichtet. Mit ihm soll der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht werden.
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