Die schwierigen Witterungsbedingungen in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres haben auch Türkspor Augsburg zu schaffen gemacht. Die Vorbereitung für die „Mission Klassenerhalt“ wurde dadurch nicht einfacher. Trainer Servet Bozdag sagt: „Wir hatten kaum die Möglichkeit, auf den Platz zu gehen. Einmal konnten wir den Kunstrasenplatz nutzen.“ Erst in der vergangenen Woche ging es wieder auf den Rasen. So habe man eben mehr im Bereich Fitness und Kraft machen müssen, schließlich erging es anderen Mannschaften auch nicht anders, erklärt der Trainer vor dem Start nach der Winterpause beim SV Kirchanschöring am Samstag (14 Uhr).
Mit den Vorbereitungsspielen sei er nicht wirklich zufrieden gewesen. „Wir hatten einige Verletzte und haben viel ausprobiert. Es wurde noch nicht das gezeigt, was ich mir vorstelle“, stellte Bozdag klar. Ziel sei es nun, den Relegationsplatz zu festigen und darüber in der Bayernliga zu bleiben. Neuzugang Luca Kerber aus Kottern, auf den Bozdag viele Hoffnungen setzt, ist in Kirchanschöring noch gesperrt. „Er hat die Qualität, um als Stammspieler auf dem Platz zu stehen. Bei ihm sieht man auch die gute Grundausbildung aus dem NLZ beim FC Augsburg.“ In Kirchanschöring wäre der Türkspor-Coach bereits mit einem Zähler sehr zufrieden, ein Dreier wäre „ein Jackpot“. Schließlich sei der Tabellenfünfte qualitativ hervorragend besetzt, hinzukomme meist eine gute Zuschauerkulisse, so Bozdag weiter.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren