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Fußball: Ergebnisse der BFV-Neuwahlen: Welche Köpfe künftig den Fußballkreis Augsburg prägen

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Ergebnisse der BFV-Neuwahlen: Welche Köpfe künftig den Fußballkreis Augsburg prägen

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    Die neue Führung präsentiert von Sabrina Dr. Hüttmann (Bezirksvorsitzende, links) und BFV-Vorsitzender Dr. Christoph Kern (ganz rechts): (von links) Andreas Klein (Vorsitzender Kreissportgericht), Oskar Dankesreiter (Kreisjugendleiter), Thomas Künzel (Kreisvorsitzender), Martina Dunzinger (Kreis-Ehrenamtsbeauftragte), Simon Sponer (Kreisschiedsrichter Obmann), Günther Behr (Kreisspielleiter) Dr. Christoph Kern (Präsident)
    Die neue Führung präsentiert von Sabrina Dr. Hüttmann (Bezirksvorsitzende, links) und BFV-Vorsitzender Dr. Christoph Kern (ganz rechts): (von links) Andreas Klein (Vorsitzender Kreissportgericht), Oskar Dankesreiter (Kreisjugendleiter), Thomas Künzel (Kreisvorsitzender), Martina Dunzinger (Kreis-Ehrenamtsbeauftragte), Simon Sponer (Kreisschiedsrichter Obmann), Günther Behr (Kreisspielleiter) Dr. Christoph Kern (Präsident) Foto: Sport in Augsburg, Angela Merten

    Rückblick und Ausblick. Im Vier-Jahres Rhytmus lädt der Bayerische Fußballverband (BFV) seine Vereine zu den Kreistagen ein. Im Kreis Augsburg trafen sich die Vereinsfunktionäre zu ihrer Tagung in der Neusässer Stadthalle. Kreisvorsitzender Thomas Künzel (Thierhaupten), ließ die vergangenen vier Jahre Revue passieren. „Es gab Licht und Schatten“, sagte der Kreischef und erinnerte an nicht hinnehmbare Angriffe auf Schiedsrichter, aber auch an Auseinandersetzungen von Spielern mit Zuschauern. „Solche Vorkommnisse werden hart bestraft, da gibt es keine Toleranz“, erklärte Künzel, der sich allerdings auch über die steigende Zahl von Spielerinnen und Spielern im Nachwuchsbereich freute. Künzel lobte die Entwicklung und die steigende Zahl von Schiedsrichtern. Mittlerweile können im Kreis wieder alle Spiele im Seniorenbereich mit Unparteiischen besetzt werden. Künzel blickt auch auf die Hochwasserkatastrophe im Juni 2024, die Vereinen und auch dem Verband einiges abverlangte, zurück.

    Thomas Künzel wird einstimmig wiedergewählt

    Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Wahl des neuen Führungsteams. In Neusäß ist nicht nur der aktuelle BFV-Kreis-Vorsitzende Thomas Künzel, 55, aus Thierhaupten einstimmig wiedergewählt worden. Die Delegierten setzten auch bei den anderen Personalien auf Kontinuität. Auch Günther Behr (Neuburg) als Kreis-Spielleiter, Oskar Dankesreiter (Thierhaupten) als Kreis-Jugendleiter und Sebastian Eisenhut (Merching) als Kreis-Beauftragter für den Frauen- und Mädchenfußball sind im Amt bestätigt worden. Andreas Klein (Augsburg) als Kreis-Sportgerichtsvorsitzender und Martina Dunzinger (Augsburg) als Kreis-Ehrenamtsbeauftragte werden ebenfalls dem Kreisausschuss angehören. Einziges neues Gesicht im Kreis-Ausschuss ist Simon Sponer (Oberbernbach), der bereits von den Schiedsrichtergruppen als Nachfolger von Stefan Sommer zum Kreis-Schiedsrichterobmann gewählt und nun auf dem Kreistag Augsburg von den Delegierten bestätigt wurde. In der Stadthalle Neusäß stellten 220 Delegierte die Weichen für die Zukunft im Fußballkreis Augsburg.

    Auch BFV-Präsident Christoph Kern war bei „seinem Kreistag“, wie er sagte, vor Ort. Er erinnerte unter anderem an den Stellenwert des Ehrenamts und das gesellschaftliche Engagement des Amateurfußballs. An den Schulterschluss mit den bayerischen Profiklubs und der daraus resultierenden Kinderfußball-Allianz. Aber auch an die Herausforderungen wie den ab dem Schuljahr 2026/27 in Deutschland geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. „Wir haben in den vergangenen vier Jahren zahlreiche Initiativen gestartet, die zeigen, dass wir kampagnenfähig sind und gesellschaftliches Engagement leben. Wir als der Fußball in Bayern tragen Verantwortung“, erklärte Kern. Auch die Digitalisierung spielt für den Verbandschef eine große Rolle. Zu den Gästen zählte auch Landrat Martin Sailer, der selbst als Jugendlicher beim SSV Anhausen Fußball spielte, und der Neusässer Bürgermeister Richard Greiner.

    Keine Mehrheit für Elfmeterschießen in der Relegation

    Bezirksvorsitzende Sabrina Hüttmannn (Welden) bat um die Meinung zu drei möglichen Reformen im Spielbetrieb. Die Vereine konnten darüber abstimmen, ob die Verlängerung bei Entscheidungs- oder Relegationsspielen beibehalten werden soll, oder aber analog zu den Toto-Pokal-Partien (bei Unentschieden nach 90 Minuten entscheidet sofort das Elfmeterschießen) vorgegangen werden soll. 85 Prozent stimmten für eine Beibehaltung der Verlängerung. Gefragt wurde auch, inwieweit eine Gelb-Rote Karte bei den Erwachsenen automatisch eine Spielsperre nach sich ziehen soll. 77 Prozent lehnten die Einführung einer Sperre ab. Die Kriterien für das Verhängen von Zeitstrafen hat der DFB modifiziert. Diese dürfen künftig nur bei bestimmten Vergehen (Simulieren, absichtliches Handspiel usw.) verhängt werden. 29 Prozent sprachen sich für eine Beibehaltung aus. Die Meinungsbilder sind keine bindenden Beschlüsse.

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