Nun ist es auch offiziell perfekt: Der FC Bayern holt Luis Diaz vom FC Liverpool. Der deutsche Rekordmeister gab am Mittwochvormittag die Verpflichtung des Kolumbianers bekannt, der in der Der 28-Jährige erhält bei den Bayern einen Vertrag bis 2029 und wird den Münchnern kolportierte 75 Millionen Euro kosten, was ihn zum drittteuersten Spieler der Vereinshistorie macht.
Diaz wird beim FC Bayern mit der Rückennummer 14 auflaufen - es ist eine Nummer, die vor ihm schon einige prominente Ex-Spieler getragen haben. Der Kroate Ivan Perisic trug die 14 ebenso wie Xabi Alonso, der heutige Trainer von Real Madrid. Auch Claudio Pizarro und Mario Basler trugen die 14 auf dem Rücken - und nun eben Diaz.
Bayern-Vorstandschef Dreesen: „Diaz ist einer der besten Linksaußen der Premier League“
Sehr zur Freude von Jan-Christian Dreesen, dem Vorstandsvorsitzender des FC Bayern. In der offiziellen Stellungnahme der Bayern wird er wie folgt zitiert: „Mit Luis Díaz ist es uns gelungen, einen der besten Linksaußen der Premier League zu verpflichten. Mit ihm kommt eine echte Spielerpersönlichkeit vom FC Liverpool zum FC Bayern - mit jedem seiner Clubs hat er bisher Titel gewonnen. Als Team konnten wir diesen Transfer gemeinsam zielgerichtet umsetzen und freuen uns auf einen internationalen Top-Spieler, der unserer Mannschaft wichtige Impulse geben und auch die Bundesliga bereichern wird.“
Der zuletzt kritisierte Sportvorstand Max Eberl ist überzeugt: „Luis Díaz ist ein international erfahrener Spieler mit enormer Qualität, tollen Fähigkeiten und einer großen Verlässlichkeit. Er wird unserer Mannschaft sofort weiterhelfen. Wir sind froh, dass wir ihn für den FC Bayern gewinnen konnten.“ Die Fans der Bayern „können sich auf einen außergewöhnlichen Spieler freuen.“
Diaz wurde erst mit 18 Jahren entdeckt
Diaz war, bis er 18 Jahre alt war, nicht einmal bei einem größeren Verein gemeldet Erst bei einem Fußballturnier der indigenen Völker wurde er von einem Scout des Zweitligisten Barranquilla entdeckt, der ihn unter Vertrag nahm. Das war 2015. Dann ging alles schnell. Zwei Jahre später war er Juniorennationalspieler seines Landes, ein weiteres Jahr später gab er sein Debüt für die A-Auswahl seines Landes. Wieder ein Jahr später folgte der Wechsel zum FC Porto, 2022 der Schritt zum FC Liverpool.
In Diensten der Reds wurde Diaz zum Weltstar, erlebte im Oktober 2023 aber wohl die schrecklichsten Tage der Karriere: Seine Eltern wurden in der Heimat an einer Tankstelle entführt. Seine Mutter kam nach einem Tag frei, sein Vater blieb insgesamt 13 Tage in Gefangenschaft einer Guerilla-Organisation. Diaz bekam frei, spielte wieder und feierte sein Tor mit einem T-Shirt, auf dem „Freiheit für Papa“ stand. Wenige Tage später folgte die erlösende Nachricht kam: Sein Vater ist frei und gesund, der öffentliche Druck hatte zu seiner Freilassung geführt. Beim FC Bayern wird Diaz der dritte Kolumbianer nach Adolfo Valencia und James Rodriguez werden.
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